Auto in einer Werkstatt (Foto: pixabay/pixel2013)

Geld sparen bei der Autoreparatur

  13.02.2021 | 00:00 Uhr

Autos haben eine unangenehme Eigenschaft: Hin und wieder geht mal was kaputt. Und dann kann es mitunter sehr teuer werden. Doch es gibt Möglichkeiten, günstiger davonzukommen.

Freie Werkstätten

Schon bei der Werkstattwahl beginnt das Einsparpotential, erklärt Johannes Boos vom ADAC. Freie Werkstätten sind oft günstiger. Einmal durch niedrigere Stundensätze, aber auch durch preiswertere Teile. Aber auch in den Werkstätten der Autohersteller gibt es oft eigene Servicelinien für Autos ab einem Alter von etwa vier Jahren. Das sind dann günstigere Ersatzteile für gängige Verschleißteile, wie Auspuff, Bremse oder Kupplung. Da lässt sich bis zu 30 Prozent sparen. Wichtig: Autofahrer sollten gezielt nach diesen günstigeren Teilen fragen.

Gebrauchte Teile

Gebrauchte Teile aus Altfahrzeugen oder Unfallwagen können eine Möglichkeit zum Sparen sein, aber das kommt nicht für alle Ersatzteile infrage, so Boos. Bei sicherheitsrelevanten Bauteilen ist eher Vorsicht angesagt. Grundsätzlich lässt sich die Gefahr eines Reinfalls verringern, wenn es vom Händler die gleiche Garantie wie bei einem Neuteil gibt.

Wann ist Vorsicht angesagt?

Bei 'Identteilen' oder so genannten 'Teilen in Originalqualität' ist besondere Vorsicht geboten, denn bei diesen Ersatzteilen kann der Verbraucher die Qualität der Teile nicht beurteilen. Diese Begriffe sind nämlich nicht mit neutralen Prüfungen verbunden. Deshalb sollte man Ersatzteile nur aus sicheren Quellen kaufen. Und liegt der Preisvorteil bei solchen Teilen sogar über 30 Prozent, sollte man besonders hellhörig werden und die Finger besser davon lassen. Solche 'Schnäppchen' sind dann in Wirklichkeit meist keine.


Auch Thema auf SR 1 am 13.02.2021 in der Sendung 'Dein Samstag im Saarland'.

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