Eine liegende, getigerte Katze (Foto: pixabay.com/bogitw)

"Catcalling" im Saarland

  29.09.2020 | 13:15 Uhr

"Geiler Hintern, da will ich mal reinbeißen". Sprüche wie diese - oft sehr plump, meistens sexuell - oder auch das Hinterherpfeifen auf offener Straße ist für viele Frauen beinahe alltäglich. Gegen das "Catcalling" wurde nun eine Petition gestartet.

Die Bezeichnung "Catcalling" ist aufgrund der Pfeif- oder Zungengeräusche entstanden, die auch zum Anlocken einer Katze benutzt werden. Nach einer bundesweiten Petition, gestartet von der Studentin Antonia Quell, sollen übergriffige Kommentare gegenüber Frauen nun zum Straftatbestand erklärt werden.

Catcalls of Saar

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"Catcalling" im Saarland

In Ländern wie Frankreich, Portugal oder den Niederlanden gelten unerwünschte Anzüglichkeiten bereits als Straftat. Für Deutschland wünscht sich dies auch die Aktivistinnengruppe "Catcalls of Saar". Mit Kreide schreiben sie Erfahrungen von Opfern auf Saarbrücker Straßen und veröffentlichen diese auf Instagram. "Man will, dass Leute darüber sprechen, weil wenn man darüber spricht, dann kann man auch anfangen so ein Problem anzugehen", sagt Fabi von "Catcalls of Saar".


Auch Thema auf SR 1 am 29.09.2020 in der Sendung "Hallo Saarland"

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