Abgepacktes Fleisch im Kühlregal eines Supermarktes (Foto: picture-alliance/ ZB/Patrick Pleul)

Der Fleischatlas 2021

  07.01.2021 | 12:17 Uhr

In einer Umfrage, die Teil des "Fleischatlas 2021" ist, kam heraus, dass vor allem die jüngere Generation die Fleischproduktion in Deutschland in ihrer jetzigen Form ablehnt. Der Atlas beleuchtet die Probleme, die aus der industriellen Fleischproduktion entstehen und liefert neue Daten und Fakten.

Nach einer Studie lehnen bereits über 70 Prozent der 15 bis 29-Jährigen in Deutschland die Fleischproduktion in ihrer bisherigen Form ab. Ihnen geht es meist nicht nur um das Tierwohl, sondern auch um gesunde Ernährung und Klimaschutz. Und ihre Skepsis ist nicht ganz unbegründet, wie auch der brandneue "Fleischatlas 2021" der Heinrich-Böll-Stiftung und des BUND zeigt.

Weitere Informationen

Fleischatlas 2021
Über Fleischkonsum, Lobbydruck und die Rolle der Parlamentarier
Die Politologin Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, hat anlässlich der Präsentation des "Fleischatlas 2021" die Rolle der deutschen Politik bei den Missständen in der Fleischproduktion scharf kritisiert. Der "unglaubliche Lobbydruck" verhindere eine Besserung der Lage.


Studie zu Branchentrends
Weltweiter Fleischkonsum steigt
Corona hat die Probleme der Fleischproduktion in den Fokus gerückt. Die Nachfrage wächst international weiter - mit schweren Folgen für das Klima, wie der "Fleischatlas 2021" zeigt.


Auch Thema auf SR 1 am 07.01.2021 in der Sendung 'Dein Vormittag im Saarland'.

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