Johannes Nichelmann - Nachwendekinder (Foto: Ullstein Buchverlage)

Die Kinder von 1989

  04.11.2019 | 00:00 Uhr

Zu Gast bei Isabelle Tentrup im 'SR 1 Abendrot Talk' ist der Journalist und Autor Johannes Nichelmann. Geboren im Wende-Jahr 1989 in Ost-Berlin, hat er die DDR nie richtig erlebt. Wie viel DDR steckt trotzdem in ihm, dem Nachwende-Kind? Wie empfinden das andere seiner Generation? Was erzählen die Eltern? Welche Geschichten dabei herausgekommen sind, 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer - auch darum geht's im Abendrot-Talk.

Abendrot-Talk

Montag, 04.11.2019
20.04 - 21.00 Uhr

Isabelle Tentrup im Gespräch mit
Johannes Nichelmann
Reporter, Autor und Moderator

Johannes Nichelmann ist ein Nachwende-Kind. So nennt er sich selbst. Der Journalist und Buch-Autor ist in der DDR geboren - und hat diesen Staat doch nie erlebt. Weil er im Wende-Jahr 1989 zur Welt kam. Heute, im Jahr 30 des Mauerfalls, meldet sich die Generation der Nachwende-Kinder zu Wort. Und erzählt: Wie viel DDR bis heute in ihrem Leben steckt. Wie schwer es ist, mit den eigenen Eltern über deren DDR-Leben zu reden. Und ob wir womöglich zu viel erwarten von der Deutschen Einheit, erst 30 Jahre nach der Wende.

Im Abendrot-Talk mit Johannes Nichelmann gehen wir diesen Fragen nach. Für sein Buch hat er andere Nachwende-Kinder befragt, mit deren Eltern gesprochen - und auch seine eigenen Eltern interviewt. Welche Familien-Geschichten dabei herausgekommen sind - auch darum geht's im Abendrot-Talk.

Johannes Nichelmann, geboren 1989 in Berlin, studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seit 2008 arbeitet er als freier Reporter, Autor und Moderator für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zunächst für die RBB-Jugendwelle „Fritz“, später vor allem für Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur sowie zahlreiche ARD-Anstalten, ZDF und ARTE. Für seine Radiodokumentationen hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den „Kurt-Magnus-Preis der ARD“ für das „junge Lebenswerk“ (2013), den „Robert-Geisendörfer-Preis“ der Evangelischen Kirche (2014) und den „Deutschen Sozialpreis“ (2018). )


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