Die Protagonisten des Dokumentarfilms 18 + Deutschland (Foto: SR)

18+ DEUTSCHLAND - Was junge Menschen bewegt

  23.08.2021 | 00:00 Uhr

Fünf junge Menschen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Alle gerade volljährig und damit zum ersten Mal wahlberechtigt bei der Bundestagswahl. Was bewegt diese jungen Menschen? Wovon träumen sie, wovor haben sie Angst? Welche Erwartungen haben sie an unsere Gesellschaft, unseren Staat? Die SR Reporter Philipp Majer und Lukas Ratius haben die jungen Erwachsenen gut ein Jahr lang begleitet. Ihre Dokumentation ist heute um 22.15 Uhr im Ersten zu sehen - und auch bereits in der ARD Mediathek.

Doha, Jakob, Erik, Laura und Yannick. Fünf junge Menschen mit deutschem Pass. Sie leben in ganz verschiedenen Regionen Deutschlands und sind in sehr unterschiedlichen Lebenswelten zuhause. Ihre Gemeinsamkeit: Alle sind 18 oder nur wenig älter. Gerade volljährig, und im September 2021 dürfen die fünf zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl an die Urnen.

Der Film "18+ Deutschland" begleitet die Protagonistinnen und Protagonisten über den Zeitraum von Frühjahr 2020 bis Sommer 2021 und schaut ihnen im Alltag bei den ersten Schritten des Erwachsenwerdens zu.

Was erwarten diese jungen Menschen der Generation Z? Was bewegt sie, wovon träumen sie, wovor haben sie Angst? Und was halten sie von dem Staat, in dem sie leben?

Diese junge Generation der nach 2000 Geborenen, die Digital Natives, die sich in einer Welt des konstanten Wandels zurechtfinden müssen, sie machen sich Gedanken. Wie sehen sie ihre Zukunft in Deutschland, einem Land, das sich gerade so stark verändert, wie schon lange nicht mehr? Wo positionieren sie sich? Positionieren sie sich überhaupt?

die Protagonisten

Yannick aus Freiburg möchte als Rapper berühmt werden und mit der Musik so viel Geld verdienen, dass selbst seine Enkel nicht mehr arbeiten müssen. Er träumt davon, irgendwann in Togo, der Heimat seiner Mutter, ein Haus zu bauen.

Jakob aus Zwickau engagiert sich politisch-gesellschaftlich, seitdem er 14 ist. Bei Fridays for Future, in Antifa-Gruppen und in der Flüchtlingshilfe. Er positioniert sich öffentlich gegen rechte Strukturen, dadurch wird er von der Szene bedroht.

Doha aus Berlin ist frisch verheiratet und arbeitet als Fitnesstrainerin. Boxen ist ihre Leidenschaft. Als junge Muslima wünscht sie sich oft eine differenziertere Wahrnehmung von Frauen mit Kopftuch in der Öffentlichkeit.

Erik ist in Essen großgeworden. Eine Zeit lang hat der begeisterte Motorradfahrer mit einer Bundeswehr-Laufbahn geliebäugelt. Werte wie Familie, Loyalität und Gemeinschaft sind ihm wichtig. Er bezeichnet sich selbst als konservativen, werteorientierten Patrioten.

Laura aus Oberbayern liebt seit ihrer Kindheit Natur und Tiere und fühlt sich wohl in der dörflichen Struktur ihrer Heimat. Sie ist ausgebildete Landwirtin, ein Job, der bisher immer noch eine Männerdomäne ist. Sie träumt aber auch von Work & Travel in Kanada – irgendwann nach der Pandemie.

Eine Reportage über Chancen und Hürden von jungen Menschen in Deutschland

"18+ Deutschland" ist eine wertneutrale Begegnung mit fünf jungen Menschen und liefert Beispiele, welche Chancen, aber auch welche Hürden sie in Deutschland für ihre Zukunft sehen.

Das Erste zeigt die Dokumentation am 23. August 2021 um 22.15 Uhr. Sie ist auch schon in der ARD Mediathek abrufbar.

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