Umweltschutz (Foto: Pixabay/geralt)

Nachhaltig leben

  06.12.2018 | 11:49 Uhr

Regionale Produkte kaufen, weniger Müll produzieren, öfter auf das Auto verzichten - das Umdenken hat bei vielen bereits begonnen. Auch Familie Bernet aus Riegelsberg versucht, so nachhaltig wie möglich zu leben. Wir begleiten sie ein Stück durch den Alltag.

Nachhaltig frühstücken

Nachhaltigkeit fängt bei Familie Bernet schon beim Frühstück an. Dazu kommt Müsli oder Brot auf den Tisch. Als Brotaufstrich ist Marmelade sehr gefragt. Die macht Ute Bernet selbst. Die Früchte dafür erntet sie zum großen Teil im eigenen Garten.

Nachhaltig frühstücken
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Auch den Joghurt fürs Müsli macht sie selbst. Das geht ganz einfach, sagt sie: Milch erhitzen und abkühlen lassen, dann etwas Joghurt darunter rühren und das Ganze in Gläser abfüllen. Die werden in eine Wolldecke eingeschlagen - und am nächsten Tag ist der Joghurt fertig. Der schmeckt schön mild und cremig-fein.

Darüber hinaus hat die Familie Lebensmittel in Plastikverpackungen aus dem Haushalt verbannt. Das funktioniert, wenn man im Bioladen oder bei 'Unverpackt' einkauft. Dazu ein Tipp vom Käseverkäufer: Käse hält sich am besten, wenn man ihn in einem Baumwolltuch aufbewahrt.

Nachhaltig einkaufen

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Einen bedeutenden Anteil an unserem Abfall verursachen die Verpackungen der Produkte. Es geht aber auch ohne. Das beweisen die 'Unverpackt'-Läden in Deutschland. Einen davon gibt es inzwischen auch in der Saarbrücker Innenstadt.

Hier kauft auch Ute Bernet ein. Der umweltfreundliche Kniff: Die 'Verpackung' bringt sie selbst mit, zum Beispiel in Form von Stoffbeuteln oder Gläsern. In die werden die Produkte, die sie kaufen will, abgefüllt.

Das Sortiment des Unverpackt-Ladens umfasst mehr als 400 Artikel. Neben Lebensmitteln gibt es hier auch Körperpflegeprodukte, Wasch- und Reinigungsmittel. So ist Familie Bernet zum Beispiel von der Haarseife begeistert. Und ihr Waschmittel stellt Ute mit Kernseife selbst her.

Solidarische Landwirtschaft: Der Saarbrücker Stadtbauernhof  (Foto: SR)

Gemüse holt sie beim Saarbrücker Stadtbauernhof. Mit einem festen Monatsbeitrag garantieren die Mitglieder dieser Solidarischen Landwirtschaft (Solawi), dass sie eine bestimmte Menge der auf dem Hof produzierten Lebensmittel abnehmen. Das sichert dem Hof eine finanzielle Grundlage. Und die Verbraucher wissen, wo ihr Essen herkommt.



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