Hähnchenkeulen mit Äpfeln (Foto: SR 1 / Marlon Wilhelm)

Hähnchenkeulen mit Äpfeln

 

Immer samstags um 15:15 Uhr und am Montagvormittag stellt SR 1 Chefkulinariker Marlon Wilhelm das SR 1 Rezept der Woche vor: schmackhafte Gerichte, die man gut nachkochen kann. Hier das Rezept zum Nachkochen.


Zutaten für 4 bis 6 Portionen:

  • 45 g Butterschmalz
  • 6 Hähnchenkeulen, möglichst in Ober- und Unterschenkel geteilt
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Möhre
  • 2 Schalotten oder 1 Zwiebel
  • ca. 10 g Mehl
  • 500 ml herber Viez oder anderer Apfelwein
  • 300 ml Hühnerbrühe
  • 150 g Crème fraîche
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 säuerliche Äpfel, z.B. Boskop
  • Zucker


Zubereitung:

Hähnchenkeulen mit Äpfeln
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Hähnchenkeulen mit Äpfeln

25 g Butterschmalz in einem Bräter auslassen und die Hähnchenkeulen von allen Seiten darin kräftig anbraten, dabei salzen und pfeffern. Das muss in zwei bis drei Touren geschehen, die angebratenen Keulen zur Seite stellen.

Während die Keulen braten, Möhre und Schalotten oder Zwiebel schälen, würfeln und im Bratfett andünsten, wenn die Keulen aus dem Bräter genommen wurden. Mit Mehl bestäuben und dieses anschwitzen, bis es goldgelb ist. Vom Apfelwein 100 ml zugießen, dabei rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Den Apfelwein weitgehend verdampfen lassen, mit weiteren 100 ml ebenso verfahren, dann den Rest und die Brühe angießen. Die Keulen zugeben und auf kleiner Hitze mit aufgelegtem Deckel insgesamt etwa 40 Minuten lang garen, dabei einmal wenden. Die Keulen rausnehmen, den Schmorfond  auf hoher Hitze einkochen auf gut die Hälfte, Crème fraîche einrühren und die Keulen wieder einlegen.

Die Frühlingszwiebeln putzen und in Stücke schneiden. Die Äpfel vierteln, schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Restliches Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Apfelspalten und Frühlingszwiebeln darin 5 bis 10 Minuten lang nicht ganz weich dünsten, dabei mit einer kräftigen Prise Zucker würzen. Zu den Hähnchenkeulen geben und noch einige Minuten ziehen lassen.

Dazu passt Kartoffelpüree, besonders gut eines mit Rote Bete.


Tipp:
Es kann auch ein ganzes zerteiltes Huhn genommen werden, die Bruststücke dann aber nach ca. 25 Minuten Schmorzeit rausnehmen, damit sie nicht trocken werden.


Zubereitungszeit: ca. 75 Minuten


Kartoffelpüree mit Rote Bete


für 4 bis 5 Portionen:

  • ca. 300 g Rote Bete
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 800 bis 900 g mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz
  • 250 ml Milch
  • Muskat
  • 1 EL geriebener Meerrettich, frisch oder aus dem Glas

Zubereitung

Die Rote Bete schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden, mit der Gemüsebrühe in einen Topf geben, einmal aufkochen und auf Mittelhitze 10 bis 15 Minuten lang weich garen. Die Rote Bete in einem Standmixer oder in einem hohen Becher mit einem Stabmixer pürieren, dabei nur so viel von der Gemüsebrühe zugeben wie nötig.

Zwischenzeitlich die Kartoffeln schälen, je nach Größe halbieren oder vierteln, in einem Topf knapp mit Wasser bedecken, Salz zugeben, einmal aufkochen und auf Mittelhitze 15 bis 20 Minuten lang garen. Das Wasser abgießen, die Kartoffeln im offenen Topf etwas ausdampfen lassen, dann die Milch zugießen, eine gute Prise Muskat dazu reiben und die Milch erhitzen. Kurz bevor sie kocht den Topf vom Herd ziehen, die Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken (nicht mit dem Mixer zerkleinern, das Püree wird sonst zäh), die pürierte Rote Bete und den Meerrettich unterrühren. Evt. zugedeckt warm halten.

Tipp:
Es können auch bereits gegarte Rote Bete verwendet werden.


Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten


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