Sendung: Sonntag 25.12.2022 | 6:04 Uhr bis 10:00 Uhr
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Heute mit Anja Kettler-Martin.
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Ich habe gehört, dass man heute ohne den Buchstaben 'L' auskommen muss. Warum ist das so?
Hey, super gemacht! In Deiner Frage war kein einziges 'L' drin! Wir sprechen heute vom 'Kein-L-Tag' oder auf Amerikanisch 'No-L-Day'. 'No L' - da war doch was? Ja, richtig, Weihnachten - und heute ist ja Weihnachten - heißt auf Französisch Noël. Da hat sich irgendjemand einen Wortwitz gestattet. Und dieser jemand war, davon geht man aus, Robert Birch, ein Beamter aus den USA. Der wurde 1925 geboren und starb im Jahr 2005. In dieser Zeit hat er mehrere aberwitzige Gedenktage erfunden. Den 'Tausch-Ideen-aus-Tag' oder einen kuriosen Tag für Bisons im September. Das habe ich aber nicht ganz verstanden, was man da feiert. Da finde ich es doch witziger, einen ganzen Tag auf den Buchstaben 'L' zu verzichten. Bis auf das Wort 'Noël' habe ich es übrigens geschafft.
Warum strecken manche Leute die Zunge raus, wenn sie eine schwierige Aufgabe lösen?
Oh, das machen Menschen nicht nur bei schwierigen Aufgaben. Sie machen es auch, wenn sie sich stark konzentrieren. Warum viele das machen, ist noch nicht ganz erforscht. Aber es gibt eine Idee. Und die geht so: Die Zunge hat sehr, sehr viele Nervenenden - und wenn sie sich frei im Mund bewegt, dann schmeckt oder fühlt sie ständig irgendetwas und sendet diese Beobachtungen an das Gehirn. Die Zunge beschäftigt das Gehirn also die ganze Zeit. Wenn wir nun die Zunge rausstrecken und sie mit Zähnen oder Lippen festhalten, dann hat die Zunge mal Sendepause und das Gehirn seine Ruhe von den Infos der Zunge. Somit hat das Gehirn jetzt wieder mehr Zeit und Geduld, sich auf die schwierige Aufgabe zu konzentrieren, die gelöst werden will.
Warum heißt der Regenwurm eigentlich Regenwurm? Opa sagt, das hat nichts mit Regen zu tun. Stimmt das?
Ja, da hat Dein Opa Recht. Regenwürmer kommen zwar bei Regen aus der Erde gekrochen. Ihr Name kommt aber ganz woanders her. Nämlich vom Verb 'regen'. Das bedeutet so viel wie 'sich bewegen'. Und genau das tut der Regenwurm den ganzen Tag: Er gräbt sich fleißig und tüchtig durch die Erde. Deswegen nannten ihn die Menschen schon vor 500 Jahren 'reger Wurm'. Daraus wurde dann irgendwann Regenwurm. Dass der Wurm ausgerechnet bei Regen aus der Erde gekrochen kommt, hat mit seinem Namen also ursprünglich gar nichts zu tun. Trotzdem dürfte sich der Name auch deswegen über so viele Jahrhunderte gehalten haben, weil der Wurm nicht nur rege im Boden arbeitet, sondern diesen eben auch ausgerechnet bei Regen verlässt.
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