Steve Waitt - Another Day Blown Bright (Foto: Make My Day Records)

Steve Waitt - Another Day Blown Bright

  19.09.2019 | 11:37 Uhr

Der Songwriter, Bandleader und Multiinstrumentalist au New York konnte schon mit dem Vorgängeralbum begeistern. Doch während "Stranger In A Stranger Land" quasi eine Zusammenstellung verschiedener EP’s war, ist Waitts zweite offizielle Platte ein kompaktes, am Stück geschriebenes Album.

Steve Waitt ist Anfang 40, kommt aus New York, bedient musikalisch die Folk-Pop-Richtung. Ähnlich wie Jackson Browne, Tom Petty, ein bisschen wie Coldplay oder auch Art Garfunkel. Dem sieht er auch noch optisch ähnlich.

Angefangen hat Steve Waitt in einem Knabenchor. Mit dem war er schon auf der ganzen Welt unterwegs. Als Spät-Teenager hat er dann seine Leidenschaft für die Gitarre und das Songschreiben entdeckt.

Über das Musikmachen hat er mal in einem Interview gesagt: "Es ist schwierig, musikalisch zu sich selbst zu finden. Es ist eine lange Reise. Erst lernt man, Musik zu machen, indem man die Musik anderer spielt. Man musiziert mit anderen, dann lernt man, alleine zu spielen." Und heute spielt er seine eigenen Sachen mit anderen zusammen: mit seiner Band, die ihn auf den ausgedehnten Tourneen rund um die Welt begleitet - jetzt im Oktober und November zum Beispiel kreuz und quer durch Deutschland.

Steve Waitt hat sich nicht nur praktisch mit verschiedenen Instrumenten und Musikstilen befasst, sondern auch theoretisch. Er hat Musikethnologie studiert und dabei in Kuba und Mittelamerika untersucht, welche Rolle Musik dort bei Hochzeiten, Beerdigungen und Gottesdiensten spielt. 

Sein neues Album "Another Day Blown Bright" ist aber nicht hochgeistig-theoretisch geworden, sondern ganz erdig handgemachter Folk-Rock, der echt Spaß macht.

Auch Thema auf SR 1 am 15.09.2019 in der Sendung 'Absolut Musik'

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