Seafret - Most Of Us Are Strangers (Foto: Membran)

Seafret - Most Of Us Are Strangers

 

Menschen aus dem Nordosten Englands gelten ja als besonders heimatverbunden. Der Sänger Jack Sedman und der Gitarrist Harry Draper haben sich als Band wohl auch deshalb "Seafret" genannt. Gerade haben die beiden ihr zweites Album rausgebracht.

"Seafret" - So nennt man im Nordosten Englands den Wandernebel, der im Sommer von der Nordsee her über das Land zieht. Und eben nach diesem Wind hat sich das Duo benannt. Mit "Most of us are strangers" ist jetzt das zweite Album mit zwölf neuen Songs draußen.

Sänger Jack Sedman und Gitarrist Harry Draper haben sich bei einer Open-Mic-Session kennengelernt. Harry ist zwar ein paar Jahre jünger, aber schon ein erfahrener Musiker. Jack hat da seine Stimme buchstäblich gerade erst entdeckt. Aber die beiden lagen auf einer Wellenlänge, haben "aus dem Nichts" - wie sie das mal genannt haben - angefangen, Songs zu schreiben.

Ihr Musik kann am besten mit "absolut ehrlich" beschrieben werden. Wenig elektronische Effekthascherei, die Texte belegen - trotz ihres jungen Alters - eine gute Beobachtungsgabe der beiden für das Leben und was es so mit sich bringt. Vier Jahre lagen zwischen dem ersten Album und diesem neuen. Gut Ding will halt Weile haben.

Natürlich haben sich "Seafret" die ersten Lorbeeren online verdient. Als es da Beachtung gab, sind die beiden nach London gezogen, wo es sich für aufstrebende Musiker halt doch besser lebt als auf dem Land im Nordosten Englands. Ihre Wurzeln dort haben sie sich aber vor allem in ihrer Musik bewahrt. "Seafret" ist ein Name, der sich zu merken lohnt!


Auch Thema auf SR 1 am 06.05.2020 in der Sendung 'Absolut Musik"'.

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