Jonathan Jeremiah - Good Day (Foto: Rough Trade)

Jonathan Jeremiah - Good Day

  19.10.2018 | 12:41 Uhr

Jonathan Jeremiah ist der Mann mit der sonoren und unwiderstehlichen Stimme. Mit "Happiness" gelang ihm sein großer Durchbruch. Er stand auch schon bei "SR 1 - Die jungen Wilden" auf der Bühne. 2015 war das. Jetzt gibt's endlich neue Songs von ihm.

Supercool ist sein neues Album "Good Day". Jonathan Jeremiah mag die Sixties-Klänge, er kann sich reinlegen in den Big Band Klang-Sessel. Er hört aber auch Serge Gainsbourg, Scott Walker, Richie Havens oder James Taylor. Das ist der Grund, weshalb sein neues Album wie eine Mischung von guten Texten und dieser einlullenden, schmeichelnden Musik klingt. Es hört sich ein bisschen "oldschool" an - und das will Jeremiah auch. Die aktuelle Musik ist nicht seins. Er mag echte Songs und warme Klänge - das ist Musik für ihn.

Das Album “Good Day” wurde in den kleinen, feinen Londoner "Konk Studios" eingespielt, die gehören dem "Kinks"-Chef Ray Davies! Ray Davies hatte aber wohl keinen Einfluss auf das Album wie man hört. “Good Day” ist, obwohl es eine Zeitreise in eben diese Zeit ist, eher eine Hommage an die 1960er und 1970er im Sinne des Jahres 2018.

Man meint immer, Jonathan leidet immer ein bisschen, er sei wehmütig. Er ist so ein Typ, wenn es um seine Musik geht. Eigentlich ist er ein lustiger, schlagfertiger Kerl. Seine Songs sind nachdenklich. In “Mountain” zum Beispiel geht es darum, einen Berg zu bezwingen, um an sein Ziel zu kommen. Ganz in der Metapher: Man muss erst leiden, um dann "geradeaus" weitergehen zu können.


Dieses Album hat SR 1 am 18. Oktober 2018 auch in der Sendung "Dein Vormittag" vorgestellt.

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