David Gray - Gold In A Brass Age (Foto: Rough Trade)

David Gray - Gold In A Brass Age

  14.03.2019 | 08:40 Uhr

David Gray ist wieder da. Mit seinem elften Album verpasst er seinem Sound eine Frischzellenkur - und setzt mehr elektronische Elemente wie Stimmverzerrer ein. Ein Aha-Erlebnis für seine Fans.

Kurz nach der Veröffentlichung seines neuen Albums 'Gold In A Brass Age' geht es für David Gray nun schon bald auf Tour. Und darauf hat er richtig Bock. Denn er will sehen, wie die neuen Songs bei seinen Fans ankommen.

Auf seinem neuen Album hat der Sänger- und Songschreiber nämlich einiges anders gemacht. Er hat mehr im Studio rumgebastelt. Und er wollte keine "gute Zeile" finden, oder "sich Sätze ausdenken, die einen guten Refrain ergeben". David Gray hat vielmehr einfach Stories geschrieben und dann die Songs danach ausgerichtet.

'Gold In A Brass Age' könnte man als eine 'Sonntagmorgen-im-Bett-Platte' bezeichnen. Sie fließt wirklich so vor sich hin. Die Übergänge zwischen den Songs sind oft fließend. Mal hört man eine Harfe, mal gibt es Klanghölzer, dann zwitschert ein Vogel.

Man kann nicht nur die Musik genießen, sondern auch seinen Geschichten zuhören. Und auch fürs Auge gibt´s was: Auf dem Cover ist ein Nachtpfauenauge in Ketten zu sehen, auf dessen Körper sich die Londoner Skyline widerspiegelt. Es fliegt weg und öffnet dadurch eine herzförmige Schatulle. Das Artwork hat ein Tätowierer gestaltet. Eine interessante Idee. 'Gold In A Brass Age' ist also nicht nur musikalisch ein Album für Entdeckungen und 'zweite Blicke'.


Dieses Album hat SR 1 am 12. März 2019 auch in der Sendung 'Dein Vormittag' vorgestellt.

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