Weihnachtsmarkt abgesagt (Foto: Kreisstadt St. Wendel/SR)

Abgesagt: Weihnachtszauber in St. Wendel

  18.11.2021 | 15:06 Uhr

18.11.2021: Abgesagt

Der St. Wendeler Weihnachtsmarkt wird dieses Jahr Corona-bedingt abermals nicht stattfinden und auch der traditionelle Neujahrsempfang fällt in Anbetracht der stark steigenden Infektionszahlen im kommenden Jahr aus. Die Corona-Situation lasse der Stadt keine Wahl, so Bürgermeister Peter Klär.

Kein 'Weihnachtszauber' in St. Wendel
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Kein 'Weihnachtszauber' in St. Wendel
Nachdem es schon 2020 in St. Wendel keinen Weihnachtsmarkt gab, wollte man in diesem Jahr zumindest in reduzierter Form einen 'Weihnachtszauber' präsentieren. Doch aufgrund der aktuellen Corona-Lage hat die Stadt das Event zu ihrem Bedauern nun doch abgesagt. "Das Risiko ist zu groß", so der St. Wendeler Bürgermeister Peter Klär.


Mit Angeboten von alter Handwerkskunst bis hin zu Zaubertricks zieht der St. Wendeler Weihnachts- und Mittelaltermarkt alljährlich viele Tausend Besucher in die Stadt. Im vergangenen Jahr musste er ausfallen. Das sollte in diesem Jahr anders werden.

Daher hatte die Stadt ein Corona-konformes Konzept für einen Adventsmarkt entwickelt. "Klein, aber fein" - unter diesem Motto sollte der traditionelle Weihnachtsmarkt diesmal vom 04. bis 12.12.2021 in reduzierter Form stattfinden. Daher bekam er auch einen neuen Namen: Er wurde zum "Weihnachtszauber".

Auf der Fläche hinter dem Rathaus, wo normalerweise das Mittelalterdorf steht, sollten diesmal auch andere Buden aufgebaut werden. Insgesamt aber deutlich weniger als gewohnt.

Die Innenstadt hätte man weihnachtlich geschmückt, zum Beispiel mit der Weihnachtspyramide, den Krippen und weiteren Überraschungen. Und an der alten Stadtmauer sollten sich auch wieder die Zwerge in ihrer Fantasiewelt tummeln.

Gemäß den Corona-Bestimmungen waren breitere Budengassen vorgesehen, Glühweingärten und weniger Stände sollten dafür sorgen, dass die Besucher mehr Platz haben. 3G-Kontrollen, Maskenpflicht und Abstandsregeln wären natürlich auch einzuhalten gewesen. Insgesamt hätten sich 900 Personen gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten dürfen. Zur besseren Besucherkontrolle hätte man die Mott daher eingezäunt mit einem zentralen Ein- und Ausgang.


Auch Thema auf SR 1 am 18.11.2021 in der Sendung 'Hallo Saarland'.

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