Logo der Arbeitskammer mit Illustration zu den AK-Filmtagen (Foto: Tom Körner/Arbeitskammer des Saarlandes)

12. Arbeitskammer-Filmtage

  13.06.2019 | 16:49 Uhr

Vom 13. bis 19. Juni finden die Arbeitskammer-Filmtage im Kino achteinhalb in Saarbrücken statt - in diesem Jahr mit dem Schwerpunktthema "Demokratie in Gefahr!".

Insgesamt sechs Filme werden in diesem Jahr bei den Filmtagen der Arbeitskammer gezeigt. Alle davon schauen dorthin, wo Fremdenfeindlichkeit und Rassismus unsere Demokratie bedrohen. Jeden Tag gibt es vier Vorstellungen, darunter drei Tagesvorstellungen für Jugendgruppen und Schulklassen.

Der Eintritt ist frei, allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Einen Platz reservieren könnt Ihr über das Kontaktformular oder telefonisch unter 0681 - 400 253.

Die Vorstellungen für Schulen, Auszubildende und Jugendgruppen finden Montag bis Freitag um 8.30 Uhr, 11.30 Uhr und 15.00 Uhr statt.

Neben Schulklassen und Jugendgruppen dürfen in die 15.00 Uhr-Vorstellung auch Einzelpersonen (mit Anmeldung).

Die Filme von Freitag bis Mittwoch werden auch abends um 19.00 Uhr zu einem ermäßigten Eintrittspreis von 3,50 Euro gezeigt. Die Karten dafür gibt es an der Abendkasse.


Diese Filme werden gezeigt


"Die Unsichtbaren - wir wollen leben" mit Hanni Lévy
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"Die Unsichtbaren - wir wollen leben" mit Hanni Lévy
Die echte Hanni Lévy wird als eine der Hauptfiguren im Film gespielt und ist heute Abend als Zeitzeugin auch zu Gast im Kino Achteinhalb.

13. Juni: Die Unsichtbaren – wir wollen leben

Berlin, 1943. Das Nazi­Regime hat die Reichshauptstadt offi­ziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tat­sächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Be­hörden. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Iden­tität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten ver­sucht. Und da sind die junge Hanni Lévy, die sich die Haare blondiert, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku’damm spazieren zu können, Eugen Friede und Ruth Gumpel. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein.

Regie: Claus Räfle, Dauer 90 Minuten

Vorstellungen: 8.30 Uhr, 11.30 Uhr und 15.00 Uhr sowie 19.00 Uhr


14. Juni: BlacKkKlansman

Die frühen 1970er­Jahre, eine Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche: Der junge Polizist Ron Stallworth tritt als erster 12. AK-Filmtage: Mit kritischem Blick!Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter im Colorado Springs Police Department an. Entschlossen, sich einen Namen zu machen, startet der unerschrockene Cop gemeinsam mit seinem Kollegen Flip Zimmerman eine aberwitzige und gefährliche Mission: den Ku­Klux­Klan infiltrieren und bloßstellen. Gemeinsam machen sich Stallworth und Zimmerman daran, die Organisation zu Fall zu bringen.

Regie: Spike Lee, Dauer: 102 Min

Vorstellungen: 8.30 Uhr, 11.30 Uhr, 15.00 Uhr sowie 19.00 Uhr


15. und 16. Juni: Vice – der zweite Mann

Er gilt als einer der mächtigsten US­Vizepräsidenten aller Zeiten: Dick Cheney. „Vice – der zweite Mann“ beleuchtet die sagenhafte Karriere des Bürokraten und Washington­Insi­ders, der an der Seite von George W. Bush zum einfluss­reichsten Politiker der Welt wurde und seine Macht zu nutzen wusste: Cheneys Entscheidungen prägen das Land noch immer, sein außenpolitisches Wirken ist bis heute spürbar.

Regie: Adam McKay, Dauer: 134 Min

Vorstellung: 19.00 Uhr


17. Juni: Der große Diktator

Anton Hynkel, größenwahnsinniger Diktator Tomaniens, mar­schiert hinter dem Rücken seines Verbündeten Benzino Napo­loni, Herrscher über Bakteria, in das Nachbarland Osterlitsch ein und ver­breitet Angst und Schrecken. So werden die jüdischen Ghettos von den Sturmtruppen Hynkels terrorisiert, un­ter ihnen auch ein kleiner jüdischer Friseur, der einem gewissen Tyrannen auf erschreckende Weise ähnlich sieht und mit ihm verwechselt wird.

Regie: Charlie Chaplin, Dauer: 125 Min.

Vorstellungen: 8.30 Uhr, 11.30 Uhr, 15.00 Uhr sowie 19.00 Uhr


18. Juni: Aus dem Nichts

Katja verliert ihren Mann Nuri und ihren Sohn Rocco bei einem Bombenanschlag. Sie ist tief erschüttert. Ihren Schmerz betäubt sie mit Drogen. Als die Polizei das Neonazi­Paar Edda und André Möller verhaftet, schöpft Katja Hoffnung. Der Pro­zess, bei dem sie von Nuris bestem Freund Danilo Fava anwalt­lich vertreten wird, ist anstrengend, doch die Aussicht auf eine Verurteilung der Täter gibt Katja Kraft. Nachdem Verteidiger Haberbeck geschickt Zweifel gesät hat, müssen Edda und André mangels eindeutiger Beweise freigesprochen werden. Katja ist wütend...

Regie: Fatih Akin, Dauer: 106 Min.

Vorstellungen: 8.30 Uhr, 11.30 Uhr, 15.00 Uhr sowie 19.00 Uhr


19. Juni: Wildes Herz

„Wildes Herz“ ist das intime und mitreißende Porträt eines jun­gen Musikers, der sich mit großem Herzen und noch größerer Klappe gegen den Rechtsruck stemmt und dabei nicht aufzu­halten ist. Es geht um Jan „Monchi“ Gorkow und seine Band „Feine Sahne Fischfilet“, eine der erfolgreichsten Punkbands FILMTAGEDeutschlands und in den Augen des Staates „Vorpommerns gefährlichste Band“. Der Regisseur Charly Hübner begibt sich auf eine sehr ehrliche und humorvolle Reise mitten ins wild schlagende Herz einer aufgewühlten Region zwischen Verlierern und Gewinnern, zwischen Rückschlägen und tanzenden Triumphen.

Regie: Charlie Hübner, Dauer: 90 Min.

Vorstellungen: 8.30 Uhr, 11.30 Uhr, 15.00 Uhr sowie 19.00 Uhr

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