Ernährungsbildung (Foto: pixabay/mojzagrebinfo)

Das Ernährungsprogramm

 

Weyrichs Waagemutige machen keine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung mit nachhaltigem Effekt. Hier gibt´s Infos zum Ernährungskonzept, Rezepte und Tipps.

Das Programm von Ernährungswissenschaftlerin Julia Behr basiert nicht auf einer Diät, sondern setzt auf eine konsequente Ernährungsumstellung - und etwas mehr Sport.

Leckere Rezepte, preisgünstig und abwechslungsgreich
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Leckere Rezepte, preisgünstig und abwechslungsgreich

Drei Mahlzeiten pro Tag stehen auf dem Speiseplan: ein leichtes Frühstück, eine Hauptmahlzeit und ein kohlenhydratarmes Abendbrot. Berufstätige dürfen die Hauptmahlzeit auch auf den Abend verlegen.

Zwischen den Mahlzeiten sollten fünf Stunden Pause eingehalten werden. Zwischenmahlzeiten, kleine Snacks und Naschereien fallen aus. Ein bis zweimal pro Woche ist aber eine kleine Sünde erlaubt.

Weyrichs Waagemutige trinken nur Wasser und Tee
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Weyrichs Waagemutige trinken nur Wasser und Tee


Auf dem Getränkeplan der Waagemutigen stehen nur Wasser und ungesüßter Tee. Denn die Kalorien einer Limonade kann man sich gut sparen. Aber auch Fruchtsaft enthält viel Zucker, der schnell ins Blut geht, erklärt Ernährungsberaterin Julia Behr, das ist Energie, die nicht sättigt. Deshalb sollte man besser darauf verzichten, genauso wie auch auf Süßstoffe, da sie appetitanregend wirken können.


Frühstück und Abendessen bleiben jedem selbst überlassen.


Für die Hauptgerichte gibt es jeweils ein Rezept zum Nachkochen.


Für jeden Tag des Aktionszeitraums gibt es ein Rezept, das zum Ernährungskonzept passt. Ernährungsberaterin Julia Behr hat darüber hinaus Tipp für Euch, wie man die Rezepte auch nach eigenem Geschmack variieren kann:

Waagemutige Rezeptvariationen
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Waagemutige Rezeptvariationen


Kleine Erfolgsgeschichten
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Kleine Erfolgsgeschichten
Mit der Aktion 'Weyrichs Waagemutige wollen weniger wiegen' hat nicht nur unser SR 1 Moderator Marc Weyrich viele ungeliebte Pfunde verloren. SR 1 Hörer Andreas Bayer und seine Frau haben 2016 mitgemacht, SR 1 Hörerin Susanne Thiemecke im letzten Jahr - mit Erfolg. Deshalb sind alle drei auch in diesem Jahr wieder dabei.


Mahlzeit-Mythen

Fett macht dick. Margarine ist besser als Butter. Mit Light-Produkten nimmt man ab. - Irrtum! Stimmt gar nicht. Wo wir oft auch noch falsch liegen, hat Ernährungsberaterin Katrin Trapp bei der Aktion 2016 klargestellt.

Fett macht immer fett!

Nein, pflanzliche, kaltgepresste Öle machen nicht fett, sie enthalten essentielle Stoffe für den Körper.

Alle pflanzlichen Fette sind gut!

Nein, hier sind besonders die kaltgepressten Öle empfehlenswert, sie enthalten Omega 3, im Gegensatz zu den heißgepressten.

Margarine ist besser als Butter!

Margarine wird chemisch hergestellt, unter hohem Energieaufwand.
Butter ist ein Naturprodukt; diese kann der Körper immer besser verwerten.

Abends essen macht dick!

Es kommt auf die Gesamtkalorienzufuhr am Tag an.
Abends sehr viel zu essen kann den Schlaf unruhig machen, aber macht nicht zwangsläufig dick.

Wer nach 18 Uhr nicht mehr isst, wird automatisch schlank

Es kommt auf die Gesamttageszufuhr an, die kann theoretisch schon morgens zu viel sein.

Spinat und Pilze darf man nicht wärmen!

Das trifft nicht zu, wenn Gerichte mit Spinat oder Pilzen zügig gut gekühlt werden.

Mit Light-Produkten nimmt man automatisch ab!

Viele Light-Produkte enthalten mehr Zucker oder Fett oder Chemie, irgendwoher muss der Geschmack ja kommen. Am besten immer auf die natürlichen Lebensmittel zurückgreifen.

Grüner Salat enthält viele Vitamine

Reine grüne Blätter enthalten leider kaum Vitamine, die Variation an Gemüsesorten macht aber eine gute Mischung. Bittere Salatsorten enthalten mehr Vitamine als milde Sorten.

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