V.l.: Werner Ried vom Verkehrsclub Deutschlands und der Landtagsabgeordnete Günter Heinrich (CDU) beim Besuch im SR-Studio (Foto: Lisa Huth / SR)

Zug um Zug die Region aufwerten - Warum die Niedtalbahn wieder leben soll

saarland.pod - Der Politik-Podcast des Saarländischen Rundfunks

Lisa Huth   02.11.2020 | 10:00 Uhr

Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Niedtalbahn Teil einer strategischen Hauptbahn, die von Dillingen über Bouzonville weiter nach Metz führte. Das soll wieder kommen, aber anders. Im saarland.pod des Saarländischen Rundfunks reden Werner Ried vom Verkehrsclub Deutschlands und der Landtagsabgeordnete Günter Heinrich (CDU) darüber.

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Die Niedtalbahn ist ein Teil des einstmals größten Eisenbahnstreckennetzes der Welt. Mitten in der Großregion Saar-Lor-Lux-Wallonie-Trier-Westpfalz. Heute ist sie eine Regionalbahnlinie zwischen Dillingen und Niedaltdorf im Saarland.

Bis zum Zweiten Weltkrieg war sie Teil einer strategischen Hauptbahn, die von Dillingen über Bouzonville weiter nach Metz führte. Das soll wieder kommen, aber anders. Darüber gab es vor kurzem eine Anhörung im saarländischen Landtag, zu der auch eine Reihe von französischen Bürgermeistern, Verkehrsexperten und der Departementspräsident Patrick Weiten angereist waren.

Im saarland.pod des saarländischen Rundfunks reden darüber:

  • Werner Ried vom VCD, dem Verkehrsclub Deutschlands
  • Günter Heinrich, Landtagsabgeordneter (CDU)

Moderation: Lisa Huth, SR-Frankreichreporterin


Niedtalbahn: Triebwagen der Baureihe 642 im Dillinger Bahnhof. (Foto: SR)
Niedtalbahn: Triebwagen der Baureihe 642 im Dillinger Bahnhof (Pressefoto: Plattform Mobilität SaarLorLux e.V.)


saarland.pod: Dr. Werner Ried und Günter Heinrich zur Niedtalbahn. (Foto: Lisa Huth)
saarland.pod: Dr. Werner Ried und Günter Heinrich zur Niedtalbahn (Foto: Lisa Huth)


Ursprünglich sollte ein französischer Partner dazu kommen: der frühere Bürgermeister von Bouzonville und Streiter für die Niedtalbahn, Denis Paysant. Just an diesem Tag des Treffens aber, am 30. Oktober, ist das französische "Confinement", die Ausgangssperre, in Kraft getreten. Das heißt: Über die Grenze fahren und für die Wiederbelebung einer Bahn zu kämpfen, wäre von der französischen Polizei wohl nicht als wirklich triftiger Grund angesehen worden, das Haus zu verlassen. So versuchen die drei im Studio, die Sichtweisen beider Seiten zu vertreten.


Ein Thema in der Sendung "Der Vormittag" vom 02.11.2020 auf SR 2 KulturRadio.

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