Maurice Deville (FCS) und Gillian Jurcher (Waldhof Mannheim) (Foto: Imago Images/Revierfoto/Imago Images fotopress/Oliver Zimmermann)

FCS will endlich wieder dreifach punkten

Kai Forst   05.12.2020 | 08:29 Uhr

Nach drei Unentschieden in Folge soll heute endlich wieder ein Sieg für den Drittliga-Tabellenführer 1. FC Saarbrücken her. Beim Prestigeduell gegen den SV Waldhof Mannheim kommt es außerdem zum Aufeinandertreffen alter Bekannter. Der SR überträgt die Partie ab 14.00 Uhr live im Fernsehen und im Stream.

Livestream
Waldhof Mannheim – 1. FC Saarbrücken
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Keine Niederlage, kein Sieg: So sahen die letzten Wochen beim 1. FC Saarbrücken aus. Drei Remis hintereinander haben den Vorsprung auf die Konkurrenz schmelzen lassen. Zwar rangieren die Blau-Schwarzen noch immer auf Platz eins der Tabelle, doch spüren sie den Atem von Dynamo Dresden im Nacken, das punktgleich aber mit der schlechteren Torbilanz auf Platz zwei liegt.

"Wir haben natürlich den einen oder anderen Zähler liegen lassen. Aber Fußball ist kein Wunschkonzert. Wir waren vorne und hinten nicht konsequent genug. Daran müssen wir arbeiten", sagt FCS-Coach Lukas Kwasniok.

Video [aktueller bericht, 04.12.2020, Länge: 3:55 Min.]
Vorbericht: FCS trifft auf Waldhof

Mannheim gut in Form

Ein Sieg gegen den SV Waldhof Mannheim wäre also dringend notwendig, um sich an der Tabellenspitze zu behaupten. Doch auch, wenn der FCS mit zehn Punkten mehr auf dem Konto als Mannheim favorisiert ins Rennen gehen mag, wird das Duell der beiden Traditionsclubs – wie in vergangenen Regionalliga-Zeiten – sicher heiß umkämpft. Kwasniok erwartet zudem ein "Augenschmaus", denn beide Teams seien offensiv ausgerichtet.

Dass die Mannheimer derzeit gut drauf sind, haben sie in den vergangenen Spielen bewiesen. Die Mannschaft von Patrick Glöckner hat seit Wochen keine Niederlage mehr kassiert. In den beiden letzten Partien kam man allerdings auch nicht über ein Remis hinaus. Derzeit steht Mannheim mit 15 Zählern auf Platz elf der Tabelle.

Wiedersehen alter Bekannter

Das Duell der Traditionsclubs ist auch ein Aufeinandertreffen alter Bekannter. Da wäre zum einen FCS-Neuzugang Maurice Deville, der mit Waldhof Mannheim auf seinen Ex-Club trifft. Im Sommer wechselte der Luxemburger nach Saarbrücken und hat sich inzwischen nach anfänglichen Startschwierigkeiten gut ins Team eingefunden – auch wenn er häufig von der Bank kommt. Ob Deville heute von Beginn an spielen wird, ließ Coach Kwasniok noch offen.

Zum anderen werden es die Saarländer mit ihrem ehemaligen Teamkollegen Gillian Jurcher zu tun bekommen, der inzwischen für die Mannheimer auf Torejagd geht. Beim FCS hatten sich Jurcher und die Vereinsverantwortlichen am Ende überworfen. Immer wieder war von Unzuverlässigkeit und Undiszipliniertheit Jurchers die Rede. In Mannheim kommt der 23-Jährige derzeit nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus. In der der Startelf stand Jurcher in dieser Saison noch nicht.

Keine Zuschauer, keine Randale

Dass das Spiel in Mannheim coronabedingt ohne Zuschauer ausgetragen wird, ist für die Fans der beiden Clubs eine bittere Pille. Mit Blick auf mögliche Auseinandersetzungen ist es eine Erleichterung. In der Vergangenheit waren Duelle aufgrund der randalierenden Anhänger stets als Risikospiele klassifiziert.

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