Elversbergs Stürmer Kevin Koffi (Mitte) gegen Sören Eismann (links) und Sasa Strujic (rechts) vom TSV Steinbach Haiger  (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Für die SVE zählt nur ein Sieg bei Steinbach Haiger

Daniel Dresen   01.06.2021 | 13:13 Uhr

Im Rennen um den Aufstieg in die 3. Liga braucht die SV Elversberg in der Regionalliga Südwest dringend einen Sieg beim TSV Steinbach Haiger. Das Team von Horst Steffen will den Ausrutscher von Spitzenreiter SC Freiburg II nutzen.

Mit der erfolgreichen Titelverteidigung im Saarlandpokal im Rücken will die SV Elversberg in der Regionalliga Südwest ihre Aufstiegschancen für die 3. Liga wahren. Nachdem am vergangenen Wochenende der Tabellenführer SC Freiburg II im Heimspiel gegen den FC Homburg den ersten von drei Matchbällen vergeben hat (0:1-Niederlage), will die SVE den Druck auf die U23 des Bundesligisten erhöhen. Optimistisch stimmt, dass die Elversberger wettbewerbsübergreifend die vergangenen zehn Spiele allesamt gewonnen haben.

Zum Siegen verdammt

Im Falle eines Auswärtssiegs der SVE im Nachholspiel beim Tabellenfünften TSV Steinbach Haiger schmilzt der Rückstand auf den Spitzenreiter Freiburg auf fünf Punkte. Am Samstag kommt es dann zum direkten Duell gegen Freiburg an der Kaiserlinde (Anstoß: 14.00 Uhr). Auch hier ist ein Sieg Pflicht. Für den Aufstieg müsste die SVE zudem am letzten Spieltag (12. Juni) bei Absteiger Bayern Alzenau gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der Freiburger zuhause gegen den derzeitigen Tabellenzehnten Rot-Weiß Koblenz hoffen.

Schwieriges Unterfangen

"Die Mannschaft hat sich so gestrafft in den letzten Spielen, obwohl der Abstand auf Freiburg so groß war. Das Team hat eine tolle Moral und Leistung gezeigt – und das wollen wir in den letzten drei Spielen so weitermachen", kündigt SVE-Trainer Horst Steffen an.

Sollte die SVE am Dienstag in Haiger jedoch nicht siegreich sein, ist der Aufstieg des SC Freiburg II in die 3. Liga bereits zwei Spieltage vor Saisonende besiegelt. Dass ein Sieg gegen den TSV Steinbach Haiger kein leichtes Unterfangen wird, hat den Elversbergern schon die Hinrunde gezeigt: Im Heimspiel reichte es nur für ein 2:2.

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