FCS-Abwehrmann Steven Zellner (rechts) im Zweikampf gegen Benedict Hollerbach vom SV Wehen Wiesbaden. (Foto: IMAGO / HMB-Media)

FCS will sich Wehen Wiesbaden vom Hals halten

Daniel Dresen   02.04.2021 | 16:45 Uhr

Der 1. FC Saarbrücken muss am 30. Spieltag der 3. Liga beim Tabellennachbarn SV Wehen Wiesbaden ran. Beide Teams schielen noch nach Rang vier, der eine direkte Qualifikation für die erste DFB-Pokal-Runde sichert.

Nach vier Spielen ohne Sieg reisen die Saarbrücker zu ihrem Angstgegner. Beim SV Wehen Wiesbaden hat der FCS in seiner jungen Drittliga-Historie noch keinen einzigen Punkt geholt - vier Auswärtsspiele, vier Niederlagen.

Hoffnung macht, dass die Hessen derzeit selbst in einem Formtief stecken: Die letzten vier Drittliga-Spiele des Zweitliga-Absteigers gingen unter Trainer Rüdiger Rehm, der als Spieler eine FCS-Vergangenheit hat, allesamt verloren.

So empfängt am Samstag (Anstoß: 14.00 Uhr) in der Brita-Arena der Tabellensiebte den Tabellensechsten - beide trennt ein Punkt. Beide Clubs haben sich zwar aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet, doch der Kampf um Rang vier, der einen Startplatz in der kommenden ersten DFB-Pokalrunde garantiert, ist noch in vollem Gange.

1860 München vom Thron stoßen

Zurzeit thront 1860 München auf dem vierten Platz - drei Punkte Vorsprung auf den FCS und eine bessere Tordifferenz von 17 Toren. Dahinter kommt der Mitaufsteiger SC Verl, punktgleich mit dem FCS, aber mit einer besseren Tordifferenz.

Es bleibt also die kommenden Wochen spannend. Mit dem Abstiegskampf dürften weder der FCS, noch der SV Wehen Wiesbaden etwas zu tun haben. Derzeit hat der FCS 14 Punkte Vorsprung auf den Tabellensiebzehnten FC Magdeburg, noch 27 Punkte sind bis zum Saisonende zu vergeben.

Shipnoski als wichtiger Faktor

Dass der FCS wieder mit Nicklas Shipnoski auf den besten Scorer der Liga (elf Tore, zehn Vorlagen) nach Verletzungspause setzen kann, wird das Spiel des Aufsteigers in Wiesbaden sicherlich beflügeln. Der Ex-Wiesbadener wird wieder besonders motiviert sein. In der Hinrunde traf Shipnoski im Ludwigspark bereits gegen seine ehemaligen Kollegen.

Die turbulente Partie endete damals 3:3, auch weil Wiesbadens bester Stürmer Maurice Malone gegen den FCS einen Dreierpack schnürte. Der Deutsch-Amerikaner hat mittlerweile elf Tore auf dem Konto. Außerdem lauert bei den Gastgebern mit Johannes Wurtz ein ehemaliger Saarbrücker auf seine Torchancen.

Die Länderspielpause hat der FCS laut Trainer Lukas Kwasniok genutzt, um an ein paar Schwachstellen zu arbeiten. "Die Mannschaft agiert immer am Anschlag, aber wir haben schon ein paar Gegentore zu viel bekommen. Wir haben aber auch an den Offensivaktionen gearbeitet", verrät Saarbrückens Coach. Er erwartet erneut ein "kurzweiliges, heikles Spiel" gegen die Hessen.

Eine Zusammenfassung der Begegnung zeigt die "sportarena am Samstag" am 03.04.2021 um 17.30 Uhr im SR Fernsehen.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja