FCS-Verteidiger Marin Sverko (links) schirmt den Ball gegen Mannheims Dominik Martinovic ab. (Foto: Imago/foto2press)

FCS will gegen Waldhof zurück in die Erfolgsspur

Daniel Dresen   21.04.2021 | 08:26 Uhr

Nach der enttäuschenden Derby-Niederlage beim abstiegsgefährdeten 1. FC Kaiserslautern will der 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga wieder Punkte einfahren. Heute Abend gastiert Lokalrivale Waldhof Mannheim im Ludwigspark.

Dem "Trauerspiel" auf dem Betzenberg soll, wenn es nach FCS-Trainer Lukas Kwasniok geht, heute Abend im Heimspiel gegen den Tabellenelften Waldhof Mannheim (Anstoß: 19.00 Uhr) eine Wiedergutmachung folgen.

Doch die Vorzeichen im Vorfeld des nächsten Südwest-Derbys in Liga drei könnten sicherlich besser sein: Am 33. Spieltag müssen die Saarbrücker, derzeit auf Rang sieben, sowohl auf ihren gelbgesperrten Kapitän Manuel Zeitz als auch auf Torjäger Julian Günther-Schmidt verzichten, der sich noch in Corona-Quarantäne befindet.

Schwache Bilanz gegen Waldhof

Auch der Trend spricht derzeit nicht für die Blau-Schwarzen: Von den vergangenen sieben Spielen konnten sie trotz meist ordentlicher Leistung nur eines gewinnen – zudem erzielten sie drei Remis und kassierten drei Niederlagen. Erinnerungen an das Hinrundenspiel lassen ebenfalls nichts Gutes erahnen: Damals gab der FCS eine verdiente Führung her und musste am Ende vier Gegentore schlucken. Inklusive dieses Spiels holte der FCS in den letzten vier Begegnungen gegen Mannheim (drei Niederlagen in der Regionalliga Südwest) keinen einzigen Punkt.

Quali für den DFB-Pokal als Ziel

Optimistisch stimmt hingegen der Blick auf die Drittliga-Tabelle: Dort haben die Saarbrücker sieben Punkte mehr auf dem Konto als die Gäste aus der Kurpfalz, die unter Trainer Patrick Glöckner in den restlichen sechs Ligaspielen noch Punkte für den Klassenerhalt sammeln müssen. Die Malstatter hingegen könnten mit einem Sieg den Rückstand auf den Tabellenvierten 1860 München auf sechs Punkte verkürzen.

Rang vier würde die direkte Qualifikation für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2021/22 bedeuten. Als Alternative gibt es noch den Weg über den Saarlandpokal. Mit zwei Siegen, gegen den FC Homburg und im Finale gegen die SV Elversberg, könnte der FCS zu den bundesweit 64 teilnehmenden Vereinen in der kommenden Pokal-Saison gehören.

Eine Zusammenfassung der Partie zeigt die Sendung "aktuell um 21.45 Uhr" im SR-Fernsehen.

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