Das neue Ludwigspark-Stadion (Foto: SR)

Stadt und FCS streiten um Mietvertrag für Ludwigspark

Frank Grundhever / Onlinefassung: Sandra Schick   23.04.2021 | 17:01 Uhr

Die Stadt Saarbrücken und der 1. FC Saarbrücken haben immer noch keinen Mietvertrag für das Ludwigsparkstadion geschlossen. Die Fronten scheinen offenbar ziemlich verhärtet zu sein. Jetzt wurde sogar ein Mediator beauftragt, der die Parteien wieder zusammen bringen soll.

Die Verhandlungen zwischen Stadt und Ludwigspark zum Mietvertrag für das neue Ludwigsparkstation stocken derzeit. Nach SR-Recherchen gibt es offenbar unterschiedliche Vorstellungen über den marktüblichen Preise. Auch Fragen zu Marketingrechten und Betriebskosten sind offenbar noch ungeklärt. Eine Miete zwischen 200.000 und 300.000 Euro soll demnach für ein Stadion wie den Ludwigspark gängig sein.

Video [aktueller bericht, 23.04.2021, Länge: 4:02 Min.]
Streit um Ludwigsparkstadion

Verein will nicht Kostenexplosion ausbaden

Der 1. FC Saarbrücken argumentiert, die ständigen Kostenexplosionen beim Umbau dürften sich nicht im Mietpreis wiederfinden. Christian Seiffert, Stadionbeauftragter des FCS sagt: "Wir sind durchaus bereit, einen fairen Mietvertrag mit einem marktüblichen Preis und einer festen Pauschale zu bezahlen. Es muss aber wettbewerbskonform und vergleichbar in der Liga sein."

Der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt hofft, dass ein passender Mietvertrag zustande kommt. Stadt und Verein hätten eine Verantwortung für die Region und die Fans. "Eine Einigung kann erzielt werden, darauf setze ich", so Conradt.

Streit um Mietvertrag Ludwigspark-Stadion
Audio [SR 3, Frank Grundhever, 23.04.2021, Länge: 03:03 Min.]
Streit um Mietvertrag Ludwigspark-Stadion

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