Zieleinfahrt der Trofeo-Fahrer (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Saarland Trofeo: 455 Kilometer durchs Land

  17.06.2019 | 10:30 Uhr

Am Donnerstag startet im Bliesgau die internationale Junioren-Rundfahrt "Saarland Trofeo". Nachwuchsfahrer aus insgesamt 19 Nationen nehmen an der viertägigen Rundfahrt teil. Los geht es mit einem Kurs rund um Aßweiler.

Auf einer Strecke von insgesamt 455 Kilometern messen sich vom 20. bis 23. Juni die besten Juniorenradsportler. Dreh- und Angelpunkt der Rundfahrt ist der Bliesgau. Am Donnerstag geht es in Aßweiler mit einem 113 Kilometer langen Rundkurs los.

Video [aktueller bericht, 11.04.2019, Länge: 3:53 Min.]
Strecke für Saarland Trofeo vorgestellt

Neuheit Mannschaftszeitfahren

Am Freitag startet das Peloton in Neunkirchen. Quer durchs östliche Saarland und die Westpfalz werden dann die Kommunen Bexbach, Homburg, Waldmohr, Breitenbach, Ottweiler und Neunkirchen durchfahren. Nach 111 Kilometern werden die Fahrer in der Dorfmitte in Münchwies das Ziel erreichen.

Der Samstag ist dann zweigeteilt. Zunächst startet in Homburg zur Mittagszeit ein Rundkurs. Am frühen Samstagabend findet dann ein Mannschaftszeitfahren von Frankreich nach Deutschland statt. „Mittlerweile haben wir alles ausgereizt und auch schon mal gefahren,“ sagt Olympiasieger Andreas Walzer, der seit Jahren zum Organisationsteam der Trofeo gehört. „Aber ich bin der Meinung, dass wir mit dem 31 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren von Bitche nach Reinheim nochmal eine neue Idee hatten, die auch massiven Einfluss auf die Gesamtwertung haben wird.“

Am Sonntag ist dann die 118 Kilometer lange Schlussetappe mit Start und Ziel in Walsheim. Um 10.30 Uhr geht das Peloton fünfmal auf die 118 Kilometer lange Schlussetappe über Seyweiler, Medelsheim, Gersheim, Reinheim, wieder nach Gersheim und schließlich nach Walsheim.

Keine Fahrer von der Saar

Insgesamt 19 Nationen haben für die Trofeo gemeldet, darunter Topfavorit Dänemark. Zwei deutsche Regionalteams starten ebenfalls – allerdings ohne saarländische Fahrer. Man habe auch in der Vergangenheit immer wieder Probleme gehabt, Nachwuchsfahrer zu finden, die ein solches Rennen mit einem Weltklassefeld mitfahren können, so Andreas Walzer. „Die letzten zwei Jahre ist es uns gelungen, mit einem jungen Rennfahrer aus Oberbexbach. Aber in diesem Jahr steht keiner zur Verfügung, dem man das zumuten kann.“

Es ist bereits die 32. Ausgabe des Etappenrennens. Seit dem vergangenen Jahr wird sie vom Innen- und Sportministerium mit jährlich 30.000 Euro unterstützt.

Über dieses Thema hat auch der „aktuelle bericht“ im SR Fernsehen vom 11.04.2019 berichtet.

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