Logos der Vereine FC Saarbrücken und SC Verl (Foto: SR/Vereine)

FCS mit 1:0 in letzter Minute

  23.07.2022 | 16:04 Uhr

Ein Last-Minute-Elfmeter nach einer roten Karte für Verl hat dem 1. FC Saarbrücken zuhause im Ludwigspark einen 1:0-Start in die Drittliga-Saison beschert. Davor stand ein tor- und weitgehend chancenloses Spiel.

Für die Saarbrücker war es ein Saisonauftakt mit Einschränkungen: Neuzugang Julius Biada fiel mit Muskelproblemen aus, Dominick Becker und Marvin Cuni standen wegen Rot-Sperren aus der letzten Saison nicht auf dem Feld. Für Julian Günther Schmidt und Mike Frantz war zunächst nur auf der Bank Platz. Eine Premiere war es in Saarbrücken für Kasim Rabihic - gegen seinen ehemaligen Club Verl.

1. FCS besiegt Verl in letzter Minute
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 23.07.2022, Länge: 08:20 Min.]
1. FCS besiegt Verl in letzter Minute

Erste Halbzeit torlos

Zu Beginn der Partie hatte Saarbrücken die Zügel in der Hand, Verl kam kaum über die Mittellinie. Beide Teams taten sich am Anfang schwer, auch wenn es die Saarbrücker mit einem schnellen Direktspiel versuchten. In der 16. Minute die erste Großchance für den FCS durch Jacob, doch Verl konnte klären.

Während es beim Auswärtsspiel der Elversberger in Essen in der ersten Halbzeit Tore hagelte, liefen die ersten 45 Minuten im Ludwigspark vergleichsweise ruhig, wobei Saarbrücken das bessere Spiel präsentierte. Echte Torchancen gab es kaum. Das dürfte nicht zuletzt auch auf die 27°C und die hohe Luftfeuchtigkeit im Stadion zurückzuführen gewesen sein, die Schiedsrichter Lukas Benen dazu bewog, eine Trinkpause anzuordnen (24.).

Aufregung im Sechzehner

In der 35. Minute blieb Dominik Ernst ohne gegnerische Einwirkung im Boden hängen, ging zu Boden und blieb liegen. Er musste ärztlich versorgt werden und wurde später in der Halbzeitpause gegen Pius Krätschmer eingewechselt.

Dann, in der 38. Minute, Aufschrei im Stadion: Saarbrückens Sebastian Jacob lag nach einem Zuspiel von Kasim Rabihic im Sechzehner am Boden und forderte einen Strafstoß. Da war der Arm von Nick Otto leicht draußen, doch Schiedsrichter Benen reichte das nicht.

Die zweite Halbzeit startete wieder stark für Saarbrücken, doch das Zuspiel klappte nicht, Robin Scheu fand in der Mitte keinen Anspielpartner. Nichtsdestotrotz konnte auch Verl nicht punkten. Offensivbemühungen blieben bis kurz vor Schluss weitgehend aus. Ein spätes Tor für Saarbrücken in der 88. Minute konnte Niclas Thiede noch verhindern.

Dann aber, in der letzten Minute der Nachspielzeit, eine rote Karte für Verls Sergej Schmik und Elfmeter. Saarbrückens Adriano Grimaldi setzte an, zielte, traf - und Schlusspiff.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 23.07.2022 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja