Gabriel Clemens (links) wirft einen Dartspfeil, während Nico Kurz von der Wurfposition weg geht. (Foto: picture alliance/dpa/PA Wire/Adam Davy)

Clemens erreicht dritte Runde bei Darts-WM

  22.12.2020 | 07:11 Uhr

Der saarländische Dartsprofi Gabriel Clemens aus Saarwellingen hat bei der WM in London die dritte Runde erreicht. Im deutschen Duell besiegte er am Montagabend Nico Kurz mit 3:1 Sätzen.

Für Gabriel Clemens soll der eindrucksvolle Sieg im ersten deutschen Darts-Duell der WM-Geschichte nur der Startschuss gewesen sein. Nach dem 3:1 gegen Kumpel Nico Kurz soll nach den Weihnachtsfeiertagen auch der schottische Weltmeister Peter Wright geschlagen werden.

„Für mich gibt es nix Schöneres“

„Natürlich will ich Peter Wright einen harten Kampf liefern, dann werden wir sehen“, sagte „The German Giant“, wie Clemens genannt wird, der Deutschen Presse-Agentur. Auf die Frage, wie er das frühe Match gegen Wright beurteile, sagte er: „Für mich gibt es nix Schöneres. Ich bin total happy mit der Auslosung.“

Die Begegnung mit Kurz bot Spannung und starke Momente – auch von Kurz. Der 23 Jahre junge Hesse checkte nacheinander 160, 123 und 161 Punkte und sicherte sich so den zweiten Satz.

Clemens bleibt in Großbritannien

Für mehr reichte es bei seiner zweiten WM-Teilnahme aber nicht. „Es war schade, dass das Duell schon in der zweiten Runde war. Dennoch war es ein schönes Spiel, das man sich ansehen konnte und den deutschen Darts-Sport hoffentlich ein bisschen nach vorne bringt“, resümierte Kurz bei Sport1.

Angesichts der neuen Corona-Reisebeschränkungen ist für beide offen, wann und wie sie zurück nach Deutschland reisen können. Der 37 Jahre alte Clemens hat seine Freundin dabei und bleibt über die Feiertage in jedem Fall auf der Insel. Dann wartet das Bonusspiel gegen Titelverteidiger Wright, der zum WM-Auftakt als „Grinch“ auf die Bühne kam. Er sei „total erleichtert“, bekundete Clemens. Im Vorjahr hatte er noch überraschend sein Auftaktmatch im Alexandra Palace verloren.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 22.12.2020 berichtet.

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