Badminton (Foto: dpa/Paul Miller)

Erste Ergebnisse für zukünftige Sportförderung präsentiert

  20.11.2019 | 20:35 Uhr

Die Sportförderung in Deutschland wird neu organisiert. Das System soll transparenter und effektiver werden. Am Mittwoch wurden die Ergebnisse einer ersten Auswertung der bestehenden Strukturen und der Potentiale der einzelnen Verbände präsentiert.

Mit Spannung wurden die Ergebnisse einer einjährigen Kerndatenanalyse am Olympiastützpunkt Saarbrücken erwartet. Denn von ihnen wird viel abhängen: die zukünftige Förderung und damit verbunden die finanzielle Ausstattung.

Video [aktueller bericht, 20.11.2019, Länge: 3:05 Min.]
Sportförderung auf dem Prüfstand

Auf Platz eins landete der deutsche Badmintonverband. Ziemlich viel richtig machen nach der Analyse der Kommission auch die Tischtennisspieler: Platz vier in der Bewertung der Verbandsstruktur und sogar ein erster Rang im Bereich Kaderpotential und Leistungsentwicklung.

Ringer nur auf Platz 21

Auch die Deutschen Triathlonunion, die ihren Bundesstützpunkt in Saarbrücken hat, hat ihre Hausaufgaben gemacht: Der Verband landete auf Platz fünf im Ranking der 26 bewerteten Sportarten. Bei den Ringern hingegen wird man sich Gedanken machen müssen, denn der deutsche Ringerbund findet sich mit seiner Struktur nur auf Rang 21 wieder.

Die derzeitige Bewertung ist erst ein Halbzeitergebnis. Im nächsten Schritt geht es um Medaillen und Platzierungen. Die werden allerdings nicht mehr wie früher der alleinige Maßstab für die Förderung und Mittelzuweisung sein.

Über dieses Thema hat auch der aktuelle bericht am 20.11.2019 berichtet.

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