Das Logo des Saarländischen Fußballverbandes auf einem Hintergrundbild (Foto: Saarländischer Fußballverbund/SR)

Schiedsverfahren soll Entscheidung bringen

Niklas Resch   01.10.2019 | 21:34 Uhr

Der Streit um die vorgezogene Neuwahl des Präsidiums beim Saarländischen Fußballverband (SFV) wird endgültig im Rahmen des beantragten Schiedsverfahrens entschieden. Das ist bei der Podiumsdiskussion der drei SFV-Präsidentschaftskandidaten Zöhler, Hölzer und Klein deutlich geworden. Alle Kandidaten kündigten am Dienstag an, die Entscheidung ohne wenn und aber zu akzeptieren und nicht weiter juristisch dagegen vorzugehen.

Podiumsdiskussion des Saarländischen Fußballverbandes
Video [SR.de, (c) SR, 02.10.2019, Länge: 117 Min.]
Podiumsdiskussion des Saarländischen Fußballverbandes

Der kommissarische SFV-Präsident Adrian Zöhler rechnet mit einer Entscheidung in den kommenden zwei Wochen. Der Antrag des SV Britten-Hausbach sei am Dienstagmittag eingegangen. Der Verband werde jetzt fristgerecht bis Mittwochmittag einen Verantwortlichen für das Schiedsverfahren benennen. Dann soll laut Zöhler möglichst schnell entschieden werden, ob es einen außerordentlichen Verbandstag gibt oder ob im kommenden Juni beim regulären Termin ein neuer Vorstand beim Fußballverband gewählt wird.

Inhaltlich wurden bei der Diskussion die bereits bekannten Argumente ausgetauscht. Die Initiative "Vereine vor" um den ehemaligen Regierungssprecher Thorsten Klein drängt weiter auf eine schnelle Neuwahl. Die Organisation hatte dafür die Unterschriften von 131 Vereinen gesammelt. Der Fußballverband hatte das abgelehnt und mit Formfehlern begründet.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 01.10.2019 berichtet.

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