Michail Ponomarew (Foto: dpa/Roland Weihrauch)

Russischer Investor plant Einstieg beim FCK

  17.01.2019 | 13:09 Uhr

Der russische Geschäftsmann Michail Ponomarew will laut Informationen des Südwestdeutschen Rundfunks bis zu 30 Millionen Euro beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserlautern investieren. Das Geld könnte dem Verein unter anderem helfen, sich eine Lizenz für die kommende Drittliga-Saison zu sichern. Doch den aktuellen Aufsichtsratschef kostet das Vorhaben möglicherweise seinen Posten.

Russischer Investor plant Einstieg beim FCK
Audio [SR 3, (c) Jochen Voß, 17.01.2019, Länge: 00:35 Min.]
Russischer Investor plant Einstieg beim FCK

Ponomarew ist bereits Präsident und Investor beim KFC Uerdingen, einem Drittligakonkurrenten des FCK. Deshalb kann er gemäß den Richtlinien des DFB nur ein begrenztes Mitspracherecht bei einem zweiten Profiverein erwerben. Laut SWR liegt dem FCK eine schriftliche Absichtserklärung Ponomarews vor, in den offiziellen Vereinsgremien stehe jedoch noch keine Investorenentscheidung an.

Das Angebot Ponomarews könnte dem 1. FC Kaiserslautern aus einer finanziellen Bredouille helfen: Mindestens zwölf Millionen Euro fehlen dem FCK laut SWR, um sich eine Lizenz für die kommende Drittliga-Saison zu sichern.

Showdown am Montag?

Im FCK-Aufsichtsrat ist über den geplanten Einstieg Ponomarews nach SWR-Informationen ein heftiger Streit ausgebrochen. Demnach planen drei Aufsichtsratsmitglieder - unter ihnen Michael Littig, der die Verhandlungen mit Ponomarew geführt haben soll -, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Patrick Banf bei einer Sitzung am kommenden Montag das Vertrauen zu entziehen.

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-Rundschau vom 17.01.2019 berichtet.

Artikel mit anderen teilen