Logos der saarländischen Fußballvereine Saarbrücken, Homburg und Elversberg (Foto: Vereine/SR)

Saar-Teams starten in die Rückrunde

Kai Forst   23.11.2019 | 08:58 Uhr

Am Samstag müssen in der Regionalliga Südwest zum Rückrunden-Auftakt alle drei Saar-Vereine antreten. Während der 1. FC Saarbrücken und die SV Elversberg als klare Favoriten gegen Pirmasens und Gießen ins Rennen gehen, erwartet den FC Homburg in Bayern Alzenau die anspruchsvollste Aufgabe.

Homburgs Chefcoach Jürgen Luginger hat keine guten Erinnerungen an Bayern Alzenau. Zum Saisonauftakt unterlag seine Mannschaft trotz einer 1:0-Führung überraschend mit 1:2 gegen den Aufsteiger. „Da ist noch eine Rechnung offen“, meint auch FCH-Stürmer Marcel Carl. Klar ist inzwischen: Der Sieg Alzenaus gegen Homburg war keine Eintagsfliege, auch Tabellenführer 1. FC Saarbrücken zog gegen die Mannschaft von Angelo Barletta den Kürzeren.

„Sie haben Qualität und werden versuchen, zuhause gegen uns zu gewinnen. Wir sind auf alles vorbereitet und erwarten einen harten Fight über 90 Minuten“, so die Einschätzung Lugingers. Fehlen werden am Samstag definitiv noch Ihab Darwiche (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Maurice Neubauer (Gelbsperre) sowie Patrick Lienhard, der am Donnerstagmorgen am Sprunggelenk operiert werden musste. Fraglich ist zudem der Einsatz von Serkan Göcer.

SVE will auf Tuchfühlung bleiben

Besser als für Homburg lief es beim Saisonauftakt für die SV Elversberg. Mit einem 7:1-Kantersieg fertigte die Mannschaft von Horst Steffen im ersten Saionspiel den FC Gießen ab. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit gegen Gießen einen Lauf und haben tolle Tore gemacht“, erinnert sich der Cheftrainer an das Hinspiel. Gleichzeitig sei der Aufsteiger „von der Robustheit und Kompaktheit deutlich besser geworden“. Steffen erinnert beispielsweise an das jüngste 1:1 Gießens gegen Offenbach. Für die SVE, die seit sieben Ligaspielen ungeschlagen ist, geht es beim Rückrunden-Auftakt vor allem darum, auf Tuchfühlung zum Tabellenführer zu bleiben. Fünf Punkte beträgt der Rückstand derzeit zum 1. FC Saarbrücken.

Pflichtaufgabe für den FCS

Und den will der FCS zumindest konstant halten. Die Partie gegen den FK Pirmasens ist dabei eine Pflichtaufgabe. Die Pfälzer sind in dieser Saison bislang noch nicht in Fahrt gekommen und stecken mit 13 Punkten in der Abstiegszone fest. Das Hinspiel entschied die Mannschaft von Dirk Lottner souverän mit 3:1 für sich. Doch Pirmasens hat zuletzt Selbstvertrauen getankt. Nach einer engagierten Leistung unterlag man im Landespokal Südwest dem 1. FC Kaiserslautern erst im Elfmeterschießen mit 2:4. Entsprechend kämpferisch ist die Stimmung vor dem Saar-Pfalz-Derby. „Wir halten zusammen, kämpfen weiter und wollen nun bis zum Winter so viele Punkte sammeln wie möglich“, sagte FK-Kapitän Marco Steil.

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