Patrick Herrmann (Foto: Imago/Revierfoto)

Herrmann bei Gladbach auf dem Sprung

Kai Forst   26.11.2018 | 11:54 Uhr

Patrick Herrmann auf dem Abstellgleis: Zuletzt stand der Saarländer bei Borussia Mönchengladbach und dessen Trainer Dieter Hecking mehrfach nicht im Kader. Nun wird der 27-Jährige mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht.

Schwere Zeiten für Patrick Herrmann: Das letzte Mal spielte der 27-Jährige vor vier Wochen, als er nach 45 Minuten für den verletzten Stürmer Allassane Plea eingewechselt wurde. Es folgten zwei Partien, die der Flügelspieler von der Tribüne aus verfolgen musste. Und das, obwohl er derzeit topfit ist. Am Sonntag stand Herrmann beim überzeugenden 4:1 gegen Hannover zwar im Kader, durfte aber dennoch nicht spielen.

Eine kaum zufriedenstellende Situation für den zweifachen Nationalspieler, der in der Vergangenheit immer wieder betonte, dass sein Herz für Gladbach schlägt. Schon im Sommer liebäugelte er mit einem Wechsel – und entschied sich letztlich für den Verbleib bei den Fohlen. Doch belohnt wurde die Treue nicht, zu stark ist derzeit die Offensiv-Konkurrenz mit Florian Neuhaus, Jonas Hoffmann und Thorgan Hazard.

"Macht so natürlich keinen Sinn"

„Jeder weiß, dass ich an Gladbach hänge, mich immer super wohl gefühlt habe und auch weiter Vollgas gebe. Aber wenn es bis Weihnachten weitergeht, dass ich nicht mal im Kader bin, dann macht es so natürlich keinen Sinn mehr. Und es ist doch klar, dass andere Klubs im Moment gucken, wie die Situation ist“, sagte er zuletzt der „Bild“. Die Zeitung bringt den Saarländer, dessen Vertrag Ende Juni 2019 ausläuft, mit dem Tabellenletzten VfB Stuttgart in Verbindung. Dessen Sportchef Michael Reschke hat offenbar seine Fühler nach dem Offensiv-Spieler ausgestreckt. Damit Gladbach für Herrmann noch eine Ablöse kassieren kann, müsste ein Wechsel noch in der Winterpause stattfinden. Im Sommer wäre Herrmann ablösefrei.

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