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Regionales Investorenbündnis steigt beim FCK ein

  20.10.2020 | 22:07 Uhr

Ein regionales Investorenbündnis hat für elf Millionen Euro 33 Prozent der Anteile an der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA erworben. Wie der von finanziellen Sorgen geplagte Fußball-Drittligist am Dienstag mitteilte, sei dies eine "wichtige und wegweisende Entscheidung am Betzenberg".

Bei dem Investorenbündnis handelt es sich nach Angaben des FCK um mit dem Traditionsclub "eng verbundene Unternehmer", die sich zur "Saar-Pfalz-Invest GmbH" zusammengeschlossen hätten. "Wir sind uns sicher, dass unsere Investition in den FCK gut angelegtes Geld ist. Die Investorengruppe will den Club in eine erfolgreiche Zukunft führen", erklärten die Geschäftsführer der Gruppe, Klaus Dienes und Giuseppe Nardi. "Uns allen ist bewusst, dass der sportliche Erfolg eng mit den finanziellen Möglichkeiten verknüpft ist. Hier wollen wir dem FCK nicht nur den notwendigen finanziellen Spielraum geben, sondern wenn nötig auch unsere unternehmerische Expertise einbringen."

Markus Merk, Beiratsvorsitzender des FCK, begrüßte das Engagement der Unternehmer. "Die Regionalen Investoren sichern mit ihrer Investition von rund elf Millionen Euro das Bestehen unseres Clubs und bilden damit das Fundament für eine positive Zukunft", sagte er. "Dennoch darf der Verein nicht ruhen. Wir müssen gemeinsam weiter daran arbeiten, unseren FCK wirtschaftlich und sportlich zu stärken." Der 1. FC Kaiserslautern ist mit rund 20 Millionen Euro verschuldet.

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