Das FCK-Wappen auf dem Rasen des Fritz-Walter-Stadions (Foto: Imago/Thomas Frey)

FCK gibt Investor bekannt

  29.07.2020 | 19:41 Uhr

Der 1. FC Kaiserslautern hat sich in seinem Insolvenzverfahren für eine Gruppe regionaler Investoren entschieden. Das ist das Ergebnis einer Sitzung des Gläubigerausschusses beim Fußball-Drittligisten. Der FCK teilte mit, in der Investorengruppe die wirtschaftlich beste Basis für die Zukunft des Vereins zu sehen.

1. FCK gibt Investor bekannt
Audio [SR 3, Sina Weber, 30.07.2020, Länge: 01:00 Min.]
1. FCK gibt Investor bekannt

Der vom Amtsgericht Kaiserslautern bestellte Sachverwalter Andreas Kleinschmidt sprach bei der Pressekonferenz davon, dass man die Transaktionssicherheit nicht abschließend habe klären können.

Die Verträge müssen noch ausgehandelt werden. Außerdem hätte es Probleme mit verbandsrechtlichen Regularien geben können. Zu der regionalen Investorengruppe um Sprecher Giuseppe Nardi zählen auch Peter Theiss, Klaus Dienes, Dieter Buchholz und Axel Kemmler.

Geld soll Fortbestand des Clubs sichern

In der Begründung des Vereins hieß es, dass das Angebot der "Regionalen" auch noch Raum für weitere Investoren lasse. Dem Vernehmen nach hatten sie acht Millionen Euro geboten für 25 Prozent der Anteile an der Kapitalgesellschaft des FCK. Mit dem Geld soll der sportliche Fortbestand des hoch verschuldeten Fritz-Walter-Clubs gewährleistet werden.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 29.07.2020 berichtet.

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