Tischtennismatch (Foto: imago images / AFLOSPORT)

Franziska und Solja verlieren WM-Halbfinale

mit Informationen der dpa und SID   25.04.2019 | 21:00 Uhr

Der Saarbrücker Tischtennis-Profi Patrick Franziska und Petrissa Solja haben bei den Weltmeisterschaften in Budapest das Endspiel im Mixed verpasst. Nach dem Schock für das deutsche Team durch das Aus für Europameister Timo Boll haben die beiden ihre Medaille im olympischen Mixed-Wettbewerb damit nicht versilbern können.

Der frühere Doppel-Europameister Franziska und die Europe-Top-16-Gewinnerin Solja verloren am Donnerstagabend das Halbfinale gegen die japanischen Titelverteidiger Maharu Yoshimura/Kasumi Ishikawa mit 1:4 und kehren mit Bronze aus Ungarn zurück. Den Podestplatz hatten die beiden schon am Mittwoch durch ihren Einzug in die Vorschlussrunde sicher.

Für Solja bedeutet der Erfolg die zweite Bronzemedaille im Gemischten Doppel nacheinander: 2017 in Düsseldorf hatte die 25-Jährige zusammen mit dem Chinesen Fang Bo ebenfalls den dritten Platz belegt. Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) hingegen muss weiter auf das erste WM-Finale in den Individualwettbewerben seit 2005 warten. Vor 14 Jahren holten Boll und Christian Süß im Herren-Doppel Silber.

Franziskas Viertelfinale im Doppel geplatzt

Franziskas Hoffnungen auf eine zweite Medaille an der Donau waren wenige Stunden vor dem Auftritt mit Solja geplatzt. Sein Partner Boll (Düsseldorf) hatte wegen einer fiebrigen Virus-Erkrankung außer für das Einzel-Achtelfinale auch für das Doppel-Viertelfinale absagen müssen.

Durch die Halbfinal-Niederlage von Franziska/Solja und nach Bolls unfreiwilligem Aus sind die Titelkämpfe für die deutschen Spieler beendet. Bolls Resultate bis zu seiner Aufgabe bedeuteten hinter der Mixed-Medaille die besten Ergebnisse des zehnköpfigen DTTB-Aufgebots.

Polansky und Jorgic zuvor ausgeschieden

Franziskas aktuelle Saarbrücker Teamkollegen Tomas Polansky und Darko Jorgic sind bereits in allen Disziplinen ausgeschieden.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 25.04.2019 berichtet.

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