Das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserlautern (Foto: imago  / Jan Huebner)

Erneute Kehrtwende beim FCK

  16.05.2019 | 19:54 Uhr

Der finanziell schwer angeschlagene Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat eine erneute Kehrtwende vollzogen und steht damit wohl vor der Rettung. Der Klub wird nun doch das Angebot des umstrittenen Investors Flavio Becca aus Luxemburg annehmen. Das teilte der FCK am Donnerstag im Anschluss an eine Sitzung des Beirats mit.

Becca hatte zuletzt als Voraussetzung für sein Engagement den Rücktritt von Michael Littig, Beiratsmitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrates, gefordert. Die Vereinsgremien favorisierten daraufhin zunächst das Angebot einer regionalen Investorengruppe.

Am Donnerstag gab Littig seine Ämter nun aber ab. Der 54-Jährige begründete seine Entscheidung damit, "dass er Ruhe in die Gremien bringen und einen wichtigen Beitrag zur Befriedung innerhalb des 1. FC Kaiserslautern leisten möchte", hieß es in der Mitteilung. Mit Unternehmer Becca werde nun eine "nachhaltige und langfristige Zusammenarbeit" angestrebt.

Auch auf Finanzpartner Quattrex kann sich der FCK damit wieder verlassen. Das Stuttgarter Unternehmen hatte für den Fall, dass der FCK den Becca-Deal ausschlägt und stattdessen mit der regionalen Investorengruppe kooperiert, keine weiteren Darlehen gewähren wollen. Jetzt dürfte es jedoch zu der Auszahlung des angepeilten Kredites über zwei Millionen Euro und der Vermittlung zu weiteren Finanzpartnern kommen. In den vergangenen Jahren lieh sich der FCK bereits sechs Millionen Euro von Quattrex.

Fußball
Millionen-Deal für den FCK
Die Rettung des finanziell angeschlagenen Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern hat eine überraschende Wendung genommen. Kurz vor Ablauf des Ultimatums des potenziellen Geldgebers Flavio Becca gelang es dem Beiratsmitglied Michael Littig, einen alternativen Finanzierungsplan vorzulegen - dem der Beirat am Montagabend zustimmte.

Über dieses Thema hat auch der aktuelle bericht am 16.5.2019 berichtet.

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