1. FC Kaiserslautern - Dynamo Dresden, Relegation (Foto: picture alliance/dpa | Uwe Anspach)

FCK kämpft um Zweitliga-Rückkehr

  24.05.2022 | 07:10 Uhr

Für den 1. FC Kaiserslautern steht heute eines der wichtigsten Spiele der jüngeren Vereinsgeschichte auf dem Programm. Mit einem Sieg bei Dynamo Dresden kann der Fußball-Drittligist aus der Pfalz nach vier quälend langen Jahren Abstinenz wieder in die 2. Bundesliga zurückkehren. Anstoß ist um 20.30 Uhr.

Nach dem 0:0 im Hinspiel mahnte FCK-Trainer Dirk Schuster im Vorfeld der alles entscheidenden Begegnung mit dem Zweitliga-16. Dynamo Dresden zur Demut: "Wir haben keinen Anlass, mit Übermut in diese Partie zu gehen. Wir haben im Hinspiel ein gutes Ergebnis geholt, auch wenn vielen und auch uns natürlich ein Sieg lieber gewesen wäre."

FCK kämpft um Zweitliga-Rückkehr
Audio [SR 3, Thomas Wollscheid, 24.05.2022, Länge: 00:48 Min.]
FCK kämpft um Zweitliga-Rückkehr

Es sei ein echtes Endspiel, es müsse einen Sieger geben, sagte Schuster. Der massive Druck liege eher bei Dynamo als höherklassigem Verein. „Für uns gilt: Volle Konzentration auf diese 90, vielleicht 120 Minuten oder noch länger.“

Hercher und Ciftci wieder im Training

In Sachen Mannschaftsaufstellung verriet der 54-Jährige nicht wirklich viel: "Ich weiß, dass alle auf einen Einsatz brennen." Aber für dieses Entscheidungsspiel werde er nur hundertprozentig belastbare Spieler aufs Feld schicken, die an ihre körperlichen Grenzen gehen müssten, um Dynamo Paroli zu bieten, betonte Schuster.

Ähnliche Überraschungen wie die Startelfnominierung des zuvor monatelang ausgefallenen Kapitäns Jean Zimmer im Hinspiel scheinen also nicht ganz ausgeschlossen.

Vor dem Relegationsrückspiel in der sächsischen Landeshauptstadt hat der FCK sogar zwei personelle Alternativen mehr: Philipp Hercher steht nach muskulären Problemen und Hikmet Ciftci nach Magen-Darm-Infekt wieder im Mannschaftstraining.

30.000 Zuschauer im Stadion

Wenn es nach Schuster geht, sollen sich seine Spieler auch von der lautstarken Kulisse im mit 30.000 Zuschauern ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion nicht beeindrucken lassen. "Es gibt eigentlich nichts Schöneres, als wenn man 30.000 Leute im Stadion gegen sich hat und diesen Leuten dann beweisen kann, dass man ihrer Mannschaft auch wehtun kann."

Public Viewing im Fritz-Walter-Stadion

Während rund 3000 Fans die Roten Teufel am Dienstag vor Ort unterstützen, bietet der FCK im heimischen Fritz-Walter-Stadion ein Public Viewing an. Einen Vorgeschmack darauf, was bei einem möglichen Aufstieg in Kaiserslautern los sein könnte, gab es bereits am Sonntagabend, als etwa 1000 Anhänger die Mannschaft in der WM-Arena mit lautstarken Gesängen bei einer ganz normalen Trainingseinheit motivierten.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 24.05.2022 berichtet.

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