Julian Guenther-Schmidt (1. FC Saarbruecken) genge Adrian Malachowski (1. FC Magdeburg) (Foto: IMAGO/Jan Huebner)

FCS reist zum Spitzenspiel nach Magdeburg

  29.01.2022 | 17:23 Uhr

Der Tabellenzweite tritt beim Spitzenreiter an: Heute reist der 1. FC Saarbrücken nach Magdeburg und will dem Tabellenführer der 3. Liga - so wie im Hinspiel - ein Bein stellen. Die ARD zeigt die Partie live im Ersten.

Der 1. FC Magdeburg zieht derzeit einsam seine Kreise an der Tabellenspitze der 3. Liga. Seit drei Monaten ist die Mannschaft von Trainer Christian Titz bereits ungeschlagen und steht mit satten elf Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz. Zuletzt demonstrierten die Magdeburger beim 5:0 gegen Duisburg ihre Vormachtstellung.

Keine unlösbare Aufgabe

Eine schwere aber keine unlösbare Aufgabe für den 1. FC Saarbrücken, der nach dem 2:0-Sieg gegen die zweite Mannschaft der direkte Verfolger der Magdeburger ist.

Denn dass die Titz-Truppe schlagbar ist, hat der FCS in der Hinrunde mit einem 2:1-Heimsieg bewiesen. Damals spielte die Mannschaft von Uwe Koschinat selbstbewusst auf und war über weite Strecken die bessere Mannschaft.

"Superstarke Mannschaft"

„Magdeburg hat eine superstarke Mannschaft, sie spielen einen tollen Fußball und haben fantastische Fans im Rücken. Dieses Spiel wird eine echte Standortbestimmung. Es spricht aber für meine Jungs, dass sie sich in diese Situation gebracht haben" sagte Koschinat am Freitag über den Gegner.

Spiel vom 29. Januar
3. Liga live: 1. FC Magdeburg – 1. FC Saarbrücken
Am Samstag trifft der 1. FC Saarbrücken auswärts auf den Tabellenführer der 3. Liga. Die Partie der Blau-Schwarzen beim 1.FC Magdeburg wird von der ARD live im TV und im Stream übertragen.

"Rassismus-Vorwürfe gegen Erdmann"

Auf die eher unschönen Ereignisse aus dem Hinspiel im August wollte der Trainer nicht mehr eingehen. Das Aufeinandertreffen wurde damals überschattet von Rassismus-Vorwürfen gegen den damaligen FCS-Spieler Dennis Erdmann. Der Abwehrspieler soll Magdeburger Spieler rassistisch beleidigt haben. Erdmann bestreitet die Vorwürfe nach wie vor, allerdings steht für das Gericht weiter fest, dass rassistische Äußerungen im Spiel gegen den 1. FC Magdeburg gefallen sind. Erdmann hat den FCS inzwischen in Richtung USA verlassen.

Diese unschönen Erinnerungen an das Hinspiel sollen heute aber keine Rolle mehr spielen. Die Vorfreude steht laut Coach Uwe Koschinat nun im Vordergrund. „ Die Partie wird live in der ARD übertragen, es werden 15.000 Zuschauer kommen. Das ist ein Kontrastprogramm zu den Quasi-Geisterspielen, die wir zuletzt hatten“, sagte der Trainer.

Enges Rennen um die Aufstiegsplätze

Drei Punkte gegen den Tabellenführer wären für den FCS zudem wichtig im Kampf um die Aufstiegsplätze. Das Rennen ist derzeit äußerst eng. Zwischen Platz zwei und sieben liegen gerade mal vier Punkte. Und Kaiserslautern und Braunschweig, die dem FCS mit nur einem Zähler Rückstand auf den Fersen sind, haben ein Spiel weniger.

Sebastian Jacob doch nicht infiziert

Mit von der Partie ist heute auch Sebastian Jacob. Der Stürmer ist nach FCS-Angaben nicht mit Corona infiziert. Die verhängte Quarantäne sei inzwischen aufgehoben. "Auf Initiative unseres Mannschaftsarztes Dr. Roland Kuppig konnte nachgewiesen werden, dass die erheblichen Zweifel am Ergebnis des ersten Befundes berechtigt waren und bei Sebastian Jacob keine Infektion vorlag und aktuell auch nicht vorliegt, die einen Fortbestand der Quarantäne gerechtfertigt hätte", so der Verein.

Anstoß der Partie ist heute um 17.55 Uhr. Die ARD überträgt die Partie live ab 17.45 Uhr im Ersten und im Stream.

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