Michael Heinloth (FC Ingolstadt 04) im Zweikampf mit Minos Gouras (1.FC Saarbrücken) (Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Neis /Eibner-Pressefoto)

Sechs Tore im Ludwigspark

  19.12.2020 | 15:59 Uhr

Der 1. FC Saarbrücken bleibt auch im sechsten Spiel in Folge sieglos in der 3. Liga. Allerdings zeigten die Saarländer am Samstag beim 3:3 gegen Ingolstadt eine kämpferisch starke Leistung.

Abtasten Fehlanzeige: Die Partie zwischen dem Tabellenvierten aus Saarbrücken und dem Zweiten aus Ingolstadt begann kurios. Schon nach drei Minuten musste FCS-Keeper Daniel Batz hinter sich greifen. Nach einer Flanke von Michael Heinloth brachte Dennos Eckert Ayensa die Gäste mit einem Kopfball in Führung.

Ausgleich durch Strafstoß

Video [aktueller bericht am Samstag, 19.12.2020, Länge: 3:44 Min.]
FCS spielt Remis gegen Ingolstadt

Nur zwei Minuten später die Antwort des FCS: Nach einem Eckball wurde Torjäger Sebastian Jacob im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt und gab Strafstoß, den Nicklas Shipnoski souverän verwandelte.

Und die wilde Fahrt ging weiter: In der 12. Minute war es erneut Eckert Ayensa, der Ingolstadt in Führung brachte. Wieder leistete Heinloth die Vorarbeit – dieses Mal mit einem Freistoß, der zunächst verlängert wurde. Schließlich stand Eckert Ayensa völlig frei und versenkte zum 1:2.

Ballverlust führt zum 1:3

Nur wenige Minuten später legte Ingolstadt erneut nach. Voraus ging ein Ballverlust von Tobias Jänicke auf der rechten Außenbahn. Caniggia Elva legte einen Pass in Höhe des Strafraums ab auf Marcel Gaus, der den Ball mit Übersicht zum 1:3 versenkte.

Shipnoski trifft erneut

Nach knapp 30 Minuten meldete sich der FCS zurück. Minos Gouras setzte über die linke Seite durch und fand im Strafraum Shipnoski, der per Kopf ins lange Eck traf.

Der zweite Durchgang begann ähnlich turbulent wie der erste. In der 50. Minute wurde Nicklas Shipnoski im Strafraum umgerempelt. Doch der Unparteiische gab zum Unmut der Gastgeber keinen Strafstoß.

Fehlentscheidung führt zum Ausgleich

In der Folge bestimmte der FCS über weite Strecken die Partie, die erspielten Chancen blieben jedoch ungenutzt. Dann die nächste strittige Schiedsrichter-Entscheidung: In der 73. Minute entschied er auf Strafstoß. Ein Ingolstädter hatte nach einem Eckball beim Klären des Balles unglücklich den Arm schützend hochgenommen. Allerdings landete der Ball auf seinem Rücken - eine Fehlentscheidung. Den fälligen Strafstoß verwandelte Shipnoski mit seinem dritten Tor zum 3:3 Endstand.

Am 9. Januar geht es weiter für den 1. FC Saarbrücken. Dann reisen die Saarländer nach Meppen. Anstoß ist um 14.00 Uhr.

Über dieses Thema berichtete auch die sportarena im SR Fernsehen am 20.12.2020.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja