Polizeikräfte im Einsatz beim Derby vom FCK gegen den FCS (Foto: IMAGO / Werner Schmitt)

FCS muss wegen Fans 25.000 Euro Strafe zahlen

  30.06.2022 | 15:50 Uhr

Nachdem FCS-Fans beim Spiel gegen den Erzrivalen 1. FC Kaiserslautern Pyrotechnik abgebrannt hatten, muss der 1. FC Saarbrücken eine hohe Geldstrafe zahlen. Das Verhalten hatte zu Verzögerungen, Unterbrechungen und Verletzten geführt.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Drittligisten 1. FC Saarbrücken zu einer Geldstrafe von 25.000 Euro verurteilt. Das Gericht begründete die Geldstrafe des Vereins mit "unsportlichem Verhalten seiner Anhänger" beim Süd-West-Derby gegen den inzwischen aufgestiegenen 1. FC Kaiserslautern.

Fans des FCS hatten am 17. April dieses Jahres im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern Pyrotechnik gezündet und diese zum Teil auch in den Innenraum geworfen. Ein Ordner wurde dabei von einer Sitzschale getroffen, vier weitere wurden verletzt.

Durch die Aktion verzögerte sich der Anpfiff um drei Minuten. Zudem kam es in der 72. Spielminute, als der FCS bereits mit zwei Toren zurücklag, erneut zu einer Unterbrechung des Spiels.

Zweite Geldstrafe nach Derby

Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Es ist nicht das erste Mal, dass der FCS wegen Fehlverhaltens seiner Fans bestraft wird. Bereits nach dem Derby in der Hinrunde wurde der Drittligist zur Kasse gebeten, weil Fans Böller und Raketen zündeten.

Seinerzeit betrug die Strafe 24.000. Der FCK musste dagegen für das gleiche Vergehen seiner Anhänger 35.000 Euro zahlen.

Über dieses Thema hat auch die SR-Fernsehsendung "aktueller bericht" am 30.06.2022 berichtet.

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