Verbandskasten (Foto: Imago/Blickwinkel)

Was beim Verbandskasten beachtet werden sollte

  07.01.2019 | 13:40 Uhr

Um in einem Notfall vor Ort zu helfen, wird die passende Ausrüstung benötigt. Autofahrer sollten deswegen in regelmäßigen Abständen den Verbandskasten im Auto überprüfen. Wer einen mitführen muss und was es zu beachten gibt, erklärt der ADAC.

Laut Verkehrsrecht sind in Deutschland alle Autofahrer verpflichtet, im Pkw einen Verbandskasten mitzuführen. Wichtig sei es dabei, regelmäßig das Verfallsdatum zu überprüfen, rät der ADAC. Wenn bei einzelnen oder allen Materialien das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten sei, müssten diese Artikel ausgetauscht werden. Ist das Verfallsdatum überschritten, entspricht der Inhalt nicht mehr den Mindestanforderungen der DIN-Norm.

Einige Materialien im Erste-Hilfe-Kasten sind bei mit einem Extra-Verfallsdatum versehen. Nach deren Ablauf erlischt laut TÜV zum Beispiel die Garantie für die Sterilität des Verbands. Auch Einweghandschuhe könnten spröde werden und Löcher bekommen. Eine regelmäßige Überprüfung mache also schon aus medizinischen Gründen Sinn.

Geringer Mangel bei Hauptuntersuchung

Das nicht ordnungsgemäße Erste-Hilfe-Material kann laut ADAC im Rahmen der Hauptuntersuchung als geringer Mangel eingestuft und bei einer Verkehrskontrolle mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro sanktioniert werden kann.

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