Österreichs Flagge vor dem Parlament in Wien (Foto: dpa)

Österreich: Steiermark teurer als Tirol?

  02.07.2017 | 09:53 Uhr

In Österreich gibt es keinen bundesweit einheitlichen Bußgeldkatalog. Die Bußgelder können sich deshalb von Region zu Region unterscheiden.

Wer in Österreich kleinere Tempoverstöße begeht, kommt noch halbwegs glimpflich davon: Im günstigsten Fall zahlt man für Überschreitungen um 20 Stundenkilometer oder mehr eine Strafe ab 30 Euro aufwärts. Ab der 50 Stundenkilometer-Grenze wird es allerdings teuer: Dann können die Bußgelder auf bis zu 2.180 Euro anwachsen.

Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, zahlt je nach Situation mindestens 50 Euro, abhängig zum Beispiel davon, ob eine gefährliche Situation entstanden ist.

Die Promillegrenze liegt in Österreich wie auch in Deutschland bei 0,5. Wer die überschreitet, wird schnell ärmer: Es geht bei 300 Euro Strafe los. Ab 1,6 Promille oder beim Verweigern eines Alkoholtests drohen Strafen zwischen 1.600 und 5.900 Euro und ein Fahrverbot (auch für Ausländer).

Ratgeber
Bußgelder im europäischen Ausland
17 Millionen Deutsche sind letztes Jahr mit dem eigenen Auto in den Urlaub gefahren. So praktisch die Unabhängigkeit auch ist, an die Verkehrsregeln sollte man sich im Ausland halten: denn die Bußgelder sind in manchen EU-Ländern deutlich höher als in Deutschland.

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