Die Flagge der Niederlande an einem Rathaus (Foto: dpa)

Niederlande: Der beste Ort für eine Freisprechanlage

  02.07.2017 | 10:04 Uhr

Eigentlich sind die Niederlande das Land der Fahrradfahrer. Wer trotzdem vier Räder bevorzugt, sollte dabei die Finger vom Smartphone lassen.

Für Tempoverstöße kassiert die niederländische Polizei deutlich mehr Geld als die deutsche. Eine Überschreitung um 20 Stundenkilometer kostet ab 165 Euro aufwärts. Raser, die mehr als 50 Stundenkilometer über dem Limit fahren, zahlen ab 660 Euro.

Gar keinen Spaß verstehen die niederländischen Behörden beim Thema Handy am Steuer. Im günstigsten Fall liegt die Strafe dafür bei 230 Euro – einer der höchsten Werte in Europa. Wer durchs Handy so abgelenkt ist, dass er andere gefährdet oder einen Unfall verursacht, zahlt bis zu 2.000 Euro Strafe oder bekommt sogar eine Haftstrafe.

Ähnlich strikt sieht es bei Überschreitungen der Promillegrenze von 0,5 aus. Hier liegt das Bußgeld bei mindestens 325 Euro. Vorsicht: Den Alkoholtest zu verweigern, ist in den Niederlanden eine Straftat – 1.000 Euro Strafe und ein Fahrverbot sind die Folgen.

Ratgeber
Bußgelder im europäischen Ausland
17 Millionen Deutsche sind letztes Jahr mit dem eigenen Auto in den Urlaub gefahren. So praktisch die Unabhängigkeit auch ist, an die Verkehrsregeln sollte man sich im Ausland halten: denn die Bußgelder sind in manchen EU-Ländern deutlich höher als in Deutschland.

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