Ein Mann leert Küchenabfälle in eine Biotonne (Foto: dpa/Roland Weihrauch)

Biotonne durch den Sommer bringen

  10.06.2019 | 08:00 Uhr

Biomüll gammelt im Sommer bei großer Hitze deutlich schneller. Um bösen Überraschungen in den Biotonnen vorzubeugen, gibt der Entsorgungsverband Saar einige Tipps. Zum Beispiel sollte die Tonne schattig stehen, mit zerknülltem Zeitungspapier ausgelegt werden und geschlossen sein.

Das Zeitungspapier verhindere, dass Lebensmittelreste und Küchenabfälle am Boden der Biotonne anhaften, so der EVS. Wichtig sei auch, dass der Biomüll nicht gedrückt - also verdichtet - werde. Damit steigt nämlich das Risiko, dass die Tonne nicht vollständig geleert wird und Biomüll in der Tonne zurückbleibt.

Außerdem rät der EVS:

  • Speisereste und Küchenabfälle möglichst schnell in Zeitungspapier einwickeln und in die Biotonne werfen

  • den Deckel der Biotonne immer nur kurz öffnen

  • auch Sammelgefäße nicht länger offenstehen lassen

  • Rasenschnitt und anderes feuchtes Biogut gut antrocknen lassen

  • Fleisch- und Wurstreste, Knochen und Gräten immer in die Tonne geben, die als nächstes geleert wird - also entweder Bio- oder Restmülltonne.

  • Essig schreckt Fliegen ab. Deswegen sollten Deckel und Rand der Biotonne ab und zu mit einem mit Essig befeuchteten Lappen abgewischt werden.

  • Alle Sammelgefäße nach der Entleerung reinigen

  • Biotonne zu jeder Leerung herausstellen.

Die Biotonne wird sowieso pauschal abgerechnet. Daher "lohnt" es sich nicht, die Leerung verstreichen zu lassen. Vielmehr besteht bei hohen Außentemperaturen dann die Gefahr, dass die Tonne anfängt, zu stinken. Auch ein Madenbefall wird wahrscheinlicher je länger die Tonne nicht geleert wird.

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