Die Deutsch-Französische Grenze an der Goldenen Bremm  (Foto: Imago/Becker&Bredel)

Infektionsgeschehen in Moselle geht zurück

Lisa Huth / Onlinefassung: Sandra Schick   07.06.2021 | 19:22 Uhr

Auch im lothringischen Département Moselle beruhigt sich das Corona-Infektionsgeschehen. Erstmals seit Anfang Oktober ist die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 gefallen.

Nach Angaben der regionalen Gesundheitsbehörde ARS lag die Inzidenz am 6. Juni bei 47,7. Im April hatte der Wert noch bei rund 350 gelegen. In den Krankenhäusern werden aktuell 161 an Covid erkrankte Personen stationär behandelt, 32 davon auf den Intensivstationen.

Impfungen seit dem 31. Mai frei

Die Präfektur führt die deutlich sinkenden Zahlen auf die vermehrten Testungen und Impfungen zurück. Auch in Frankreich sind die Impfungen für Erwachsene ab 18 Jahren seit dem 31. Mai freigegeben worden. Vom 15. Juni an sollen auch Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren geimpft werden können.

Das Département Moselle hat rund eine Million Einwohner, rund 37.000 mehr als das Saarland. Das Robert-Koch-Institut meldete im gleichen Zeitraum für das Saarland eine Inzidenz von 29,6. Hier werden aktuell 42 Covidpatienten stationär behandelt, 21 davon auf Intensivstationen.

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