Privater Pool in einem Garten (Foto: picture alliance / Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa)

Wassernutzung im Département Moselle eingeschränkt

Lisa Huth / Onlinefassung: Thomas Braun   11.08.2018 | 16:06 Uhr

Wegen der anhaltenden Trockenheit und zunehmendem Wassermangel hat die Präfektur in Metz erste Verbote erlassen. Pools dürfen nicht mehr befüllt werden und auch das Wässern von Gärten und öffentlichen Anlagen wird stark eingeschränkt.

In einer Mitteilung heißt es, Swimming Pools dürfen nicht mehr befüllt - Ausnahme gelten nur für öffentliche Schwimmbäder. Zudem gilt zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr ein Verbot für das Wässern des Rasens, öffentlicher Parks oder Gemüsegärten. Gemüsegärten sollten generell nur noch von Hand gegossen werden. Autos dürfen nur noch in Waschstationen gewaschen werden. Die Reinigung von Straßen, Gehwegen, Terrassen und Fassaden soll auf das notwendigste beschränkt werden.

Grundwasserspiegel leicht abgesunken

Am Freitag hatte es ein Treffen der zuständigen Behörden mit Vertretern von Météo France, der Kommunen, der Landwirtschaft und weiteren Verbänden gegeben. Im Anschluss wurden die Maßnahmen beschlossen. Sie gelten vorerst bis zum 15. September für das gesamte lothringische Département Moselle. Grund ist ein leicht gesunkener Grundwasserspiegel.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 11.08.2018 berichtet.

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