Ein Pendler geht an einem stillgelegten Zug vorbei. (Foto: Sadak Souici/Le Pictorium Agency via ZUMA/dpa)

Keine Streikpause über den Jahreswechsel

  30.12.2019 | 09:56 Uhr

Am Wochenende haben in Paris und in anderen Städten Frankreichs wieder Zehntausende gegen die geplante Rentenreform demonstriert. Und auch zum Jahreswechsel und im kommenden Jahr sollen die Streiks weitergehen.

Am 30. und 31. Dezember wird laut Staatsbahn SNCF nur ungefähr jeder zweite der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge im Einsatz sein. Davon betroffen ist nach wie vor auch die Fernverbindung Paris-Frankfurt über Saarbrücken.

Neujahrsrede mit Spannung erwartet

Auch wenn die Streikbeteiligung gesunken ist, wie etwa bei der Bahn auf unter zehn Prozent der Angestellten, geben sich die Gewerkschaften siegesgewiss. Mit Spannung erwartet wird die Neujahrsansprache von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die am 31. Dezember um 20.00 Uhr im Fernsehen ausgestrahlt wird.

Streik seit dem 5. Dezember

Der Dauerstreik legt seit dem 5. Dezember vor allem den öffentlichen Nahverkehr in Paris und den Fernverkehr im Land lahm. Eine schnelle Lösung zeichnet sich im Machtkampf zwischen der Regierung unter Macron und den Gewerkschaften nicht ab. Eine Streikpause zu den Feiertagen - wie von Macron angeregt worden war - kam nicht zustande. Die Regierung will erst am 7. Januar wieder mit den Sozialpartnern zusammenkommen.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 30.12.2019 berichtet.

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