Handwerker sind an einem beschädigten Haus im Einsatz, vor dem ein Haufen aus Schutt liegt. (Foto: dpa/Anthony Dehez)

Betroffene sollen Finanzhilfe erhalten

  11.08.2019 | 10:51 Uhr

Nach dem Tornado im Südwesten von Luxemburg sollen die Betroffenen staatliche Hilfe erhalten. Das hat Premierminister Xavier Bettel nach einer Sondersitzung des Kabinetts angekündigt. Zahlen zu möglichen Finanzhilfen nannte er nicht.

Bei dem Unwetter am Freitagabend waren in den Ortschaften Petingen und Käerjeng zahlreiche Häuser zum Teil schwer beschädigt worden. Von 19 Verletzten waren am Abend noch zwei im Krankenhaus. Vermutlich 90 Häuser sind zumindest vorerst nicht mehr bewohnbar.

Die Aufräumarbeiten nach dem Tornado werden nach Informationen des Einsatzleiters voraussichtlich noch die ganze Woche dauern. Premierminister Bettel lobte die Solidarität in Luxemburg. Unter anderem hätten sich zahlreiche Dachdeckerunternehmen bereit erklärt, die gesetzlichen Bauferien zu unterbrechen.

Mehrere Verletzte und schwere Schäden
Aufräumarbeiten nach Tornado in Luxemburg [10.08.2019]

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 11.08.2019 berichtet.

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