Shutdown in Metz (Foto: Lars Ohlinger/SR)

Situation in Grand Est bleibt angespannt

Marc-André Kruppa   14.04.2020 | 15:14 Uhr

Mehr als 2100 Menschen sind in der französischen Region Grand Est an den Folgen des Coronavirus gestorben, davon alleine knapp 500 im saarländischen Nachbar-Département Moselle. Doch einige Nachrichten machen auch Hoffnung.

Die Gesundheitsbehörden melden für die vergangene Woche deutlich sinkende Zahlen der Arztbesuche wegen Covid-19-Verdacht im Vergleich zu Ende März (1095 zu 1494). In Grand Est arbeitet man inzwischen weiter daran, die Neuinfizierten professionell zu behandeln. So wurden in einigen Départements knapp 200 Krankenpfleger in einem Crash-Kurs in speziellen Reanimierungs- und Beatmungskursen geschult – auch wenn in Grand Est die Zahl der Intensiv-Patienten derzeit stabil ist.

Außerdem konnte der erste von Luxemburg aufgenommene schwerkranke Patient aus Grand Est nach erfolgreicher Behandlung wieder nach Frankreich zurück gebracht werden.

Prüfungen bereiten Ärger

Für Unmut sorgt aktuell die Tatsache, dass die Unis Nancy und Metz die Zwischenprüfungen durchführen wollen. Studierende beschweren sich, da sie dies von zu Hause aus tun müssen und sich wegen ihrer zum Teil miserablen Internetverbindung aus ihrer Sicht nicht angemessen darauf vorbereiten können.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 14.04.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen

Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja