Tisch in einem französischen Restaurant (Foto: Imago)

Frankreich verschärft Corona-Maßnahmen

  27.12.2021 | 20:52 Uhr

Angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante hat die französische Regierung verschärfte Corona-Maßnahmen angekündigt. Geplant sind unter anderem neue Einschränkungen für die Gastronomie sowie für Veranstaltungen. Die neuen Regeln sollen ab dem 3. Januar gelten.

Frankreich verschärft angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante zur Eindämmung der Coronapandemie die Corona-Maßnahmen. Ab dem 3. Januar sollten Unternehmen angewiesen werden, ihre Angestellten mindestens drei Tage pro Woche ins Homeoffice zu schicken, sagte Premierminister Jean Castex am Montagabend.

Neue Einschränkungen für Gastro und Veranstaltungen

Zudem beschloss die Regierung neue Einschränkungen für die Gastronomie: In Bars und Cafés dürfen Gäste vom 3. Januar an nur noch an Tischen bedient werden.

Bei Sportveranstaltungen und Konzerten werden wieder Obergrenzen eingeführt: Draußen sind 5000 Zuschauer zugelassen, in Innenräumen liegt die Grenze bei 2000. Castex kündigte zudem eine Maskenpflicht in den Innenstädten an.

Der Gesundheitspass soll in einen Impfpass umgewandelt werden. Das entspricht der deutschen 2G-Regel. Dann reicht künftig ein negativer Corona-Test nicht mehr aus, um am öffentlichen Leben teilzunehmen. Das Parlament muss dem Gesetzentwurf noch zustimmen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 27.12.2021 berichtet.

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