Die Flaggen von Luxemburg und Frankreich (Foto: SR/imago)

Corona-Situation in Moselle und Luxemburg angespannt

  22.07.2021 | 10:28 Uhr

Die Corona-Lage bei den französischen und luxemburgischen Nachbarn ist angespannt. Im französischen Département Moselle ist die Sieben-Tage-Inzidenz in der vergangenen Woche auf 48,8 gestiegen. Das Großherzogtum Luxemburg verzeichnete im selben Zeitraum einen Rückgang des Inzidenzwerts, dieser befand sich mit 115 jedoch auf hohem Niveau.

Zwischen dem 12. Juli und dem 18. Juli wurden laut der Gesundheitsbehörde ARS im Département Moselle 505 neue Fälle gemeldet. Vor drei Wochen waren es mit 105 nur etwa ein Fünftel. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag vor drei Wochen in Moselle noch bei 10,1, letzte Woche betrug sie 48,8.

Weil sich die Corona-Lage in ganz Frankreich wieder zuspitzt, hat die französische Regierung die Corona-Regeln wieder verschärft. Impfen soll ein Mittel sein, um eine vierte Infektionswelle abzufangen: Die Quote der vollständig Geimpften in Moselle lag diesen Dienstag bei 47,8 Prozent.

50 Prozent in Luxemburg geimpft

Im Großherzogtum Luxemburg sank zwar die Zahl der Corona-Fälle von 829 auf 727 in der vergangenen Woche, allerdings bleibt der Inzidenzwert weiterhin hoch. Die Inzidenz sank nach Angaben des luxemburgischen Gesundheitsministeriums von 130 auf 115. Insgesamt sind seit vergangener Woche 309.600 Personen in Luxemburg vollständig geimpft, das sind rund 50 Prozent der Gesamtbevölkerung.

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