REC Group, Produktion von Solarmodulen (Foto: REC Group/Pressefoto)

Solarmodulfabrik von REC in Hambach geplant

  01.12.2020 | 11:31 Uhr

Die Pläne für den Bau einer Produktionsstätte für Photovoltaik-Module durch den norwegischen Solaranlagenhersteller REC im Arrondissement Saargemünd werden konkreter. In Hambach sollen laut REC ab dem Jahr 2025 mehr als 2500 Menschen beschäftigt werden.

Schon Mitte Mai waren erste Pläne über eine mögliche Fabrik im Arrondissement Saargemünd bekannt geworden. Vom 14. Dezember bis 8. Februar findet nun eine öffentliche Anhörung zu dem Bauprojekt statt. "Für uns bei REC ist es wichtig, den Begriff 'vorläufig' in Bezug auf dieses Projekt zu betonen. In Anbetracht der Größe des Projektes sowie der Investition, wurden bereits viele Studien und Evaluierungen durchgeführt. Dennoch müssen noch einige wichtige Schritte unternommen werden, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann", sagt Cemil Seber, Geschäftsführer der REC Solar EMEA GmbH. Dazu gehörten strategische Überlegungen ebenso wie die behördliche Genehmigung.

Neun Millionen Module jährlich

Das in Hambach geplante Projekt ist nach Angaben von REC in zwei Phasen unterteilt. Mit dem Abschluss der zweiten Phase im Jahr 2025 will das norwegische Solarenergieunternehmen eine jährliche Produktionskapazität von neun Millionen Hochleistungs-Solarmodulen erreichen und mehr als 2500 Mitarbeiter beschäftigen. Die neue Fabrik soll eine Fläche von fast 148.000 Quadratmetern umfassen. Fast eine Milliarde Euro will REC bis zum Jahr 2025 am französischen Standort investieren.

Zusätzlich zu seinen Siliziumproduktionsstätten in Norwegen, stellt die REC-Gruppe nach eigenen Angaben jährlich vier Millionen Solarmodule in ihrer Fabrik in Singapur her.

Über dieses Thema hat auch die SR-Nachrichtensendung "aktuell - 16.00 Uhr" berichtet.

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