Gottesdienstbesucher tragen einen Mundschutz (Foto: picture alliance/Josef Vostárek/CTK/dpa)

Französisches Gericht kippt Teilnehmergrenze für Gottesdienste

  29.11.2020 | 13:11 Uhr

Das oberste französische Verwaltungsgericht hat laut Medienberichten die coronabedingte Maximalzahl von 30 Teilnehmern bei religiösen Veranstaltungen gekippt. Die Regierung soll die Regelung nun überarbeiten.

Die bisher geltende Regelung ist nach Ansicht der Richter nicht verhältnismäßig und stellt den Versuch einer schwerwiegenden Einschränkung der Freiheit der Religionsausübung dar. Wie französische Medien und die Nachrichtenagentur AFP einstimmig berichteten, hat die Regierung drei Tage Zeit, um die Vorgabe zu überarbeiten.

Die französische Bischofskonferenz hatte sich an die Justiz gewandt. Sie fordert eine Zulassung von 30 Prozent der normalen Auslastung von Gotteshäusern nach Fläche. 30 Personen in teils riesigen Kirchen seien unverhältnismäßig.

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